
Aktuell: Internationaler Menschenrechtstag - Menschenrechtslage in Tibet hat sich verschlechtert (10. Dezember 2007)
Berlin – Aus Anlass des internationalen Tages der Menschenrechte kritisierte heute die International Campaign for Tibet Deutschland die schlechte Menschenrechtslage in dem von China besetzten Tibet. „Die Vergabe der Olympischen Spiele an China hat nicht die von vielen erhofften Verbesserungen im Menschenrechtsbereich gebracht“, äußerte sich ICT-Geschäftsführer Kai Müller. Neue Restriktionen und Eingriffe in die Religionsfreiheit, harte Urteile für friedlichen Protest und gewaltsame Übergriffe auf tibetische Flüchtlinge seien dagegen Ausdruck einer sich verschlechternden Menschenrechtslage in Tibet, so Müller weiter. mehr lesen
Pressemitteilung: Deutsche Post lehnt Marke mit dem Dalai Lama ab - ICT kritisiert Kniefall vor Peking (5. Dezember 2007)
Berlin - Die International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) kritisiert die Weigerung der Post, den Dalai Lama auf ihren Plusbrief-Produkten abzubilden, scharf. "Der Deutschen Post sind ihre Geschäftsinteressen wichtiger als das Eintreten für einen Friedensnobelpreisträger und international geachtete Persönlichkeit wie den Dalai Lama", äußerte sich ICT-Geschäftsführer Kai Müller heute in Berlin. "Die Deutsche Post begeht damit einen Kniefall vor den Befindlichkeiten einer Staatsführung, die für massive Menschenrechtsverletzungen vor allem auch in Tibet verantwortlich ist." mehr lesen
Aktuell: Tibeter fordert Rückkehr des Dalai Lama und wird zu acht Jahren Haft verurteilt (21. November 2007)
Berlin/Washington – Ein Tibeter ist laut Berichten der staatlichen chinesischen Medien zu acht Jahren Haft verurteilt worden, weil er am 1. August 2007 während einer öffentlichen Veranstaltung die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet gefordert hatte. Unmittelbar nach dem Vorfall im osttibetischen Lithang war der 52-jährige Nomade festgenommen und kurze Zeit später wegen „Anstiftung zur Spaltung des Landes“ vor einem örtlichen Gericht angeklagt worden. Die Festnahme hatte zu friedlichen Protesten der tibetischen Bevölkerung geführt, worauf die chinesischen Behörden mit einer massiven Sicherheitspräsenz, Hausdurchsuchungen und anderen Einschüchterungen reagiert hatten. Drei weitere Tibeter wurden im gleichen Fall zu ebenfalls hohen Haftstrafen verurteilt. mehr lesen
Pressemitteilung: Chinesische Grenzpolizei schießt erneut auf tibetische Flüchtlinge (1. November 2007)
Berlin/Washington – Chinesische Sicherheitskräfte haben an der Grenze zu Nepal erneut auf tibetische Flüchtlinge geschossen, teilt die International Campaign for Tibet in einem Bericht vom 30. Oktober mit. Der Vorfall habe sich am 18. Oktober am Nangpa-Pass im Himalaya, einer von Tibetern häufig genutzten Fluchtroute nach Nepal, ereignet. Rund 30 Tibetern, so ICT, gelang dabei die Flucht, während sieben Tibeter, darunter drei Mönche, festgenommen und in Gewahrsam genommen worden seien. Tote oder Verletzte seien nicht zu beklagen, heißt es in dem Bericht weiter. Der Vorfall gebe Anlass zu großer Sorge, da es sich fast um eine Wiederholung der tragischen Ereignisse vom September 2006 handele, bei der eine tibetische Nonne vor den Augen westlicher Touristen erschossen worden war. Die Tötung der tibetischen Nonne hatte seinerzeit zu massiven Protesten geführt und war international verurteilt worden. Peking hatte den Vorfall als Akt „normaler Grenzverwaltung“ bezeichnet. mehr lesen
Aktuell: 'Angst und Freude' in Lhasa – chinesische Behörden gehen gegen Feierlichkeiten in Tibet vor (24. Oktober 2007)
Trotz scharfer Sicherheitsvorkehrungen und Verboten in Lhasa und vor allem in Osttibet haben Tibeter in ganz Tibet am 17. Oktober der Verleihung der Congressional Gold Medal an den Dalai Lama gedacht, berichtet die International Campaign for Tibet in einem Kurzbericht vom 23. Oktober 2007. mehr lesen
Pressemitteilung: Dalai Lama erhält Congressional Gold Medal (16. Oktober 2007)
Berlin. Der Dalai Lama erhält am morgigen Mittwoch aus den Händen von Präsident George W. Bush und der Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi in Washington D.C. die 'Congressional Gold Medal' und damit die höchste Auszeichnung, die einer Privatperson in den USA verliehen werden kann. 'Die Auszeichnung ist nach dem Treffen von Bundeskanzlerin Merkel mit dem Dalai Lama vor drei Wochen ein weiteres wichtiges Zeichen der Unterstützung für das geistige Oberhaupt der Tibeter', äußerte sich Kai Müller, Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland (ICT). Am heutigen Dienstag trifft der Dalai Lama mit Präsident Bush zusammen. mehr lesen
Pressemitteilung: Treffen der Bundeskanzlerin mit dem Dalai Lama wichtige Unterstützung für Tibet (23. September 2007)
Berlin - "Das heutige Treffen zwischen Bundeskanzlerin Merkel und dem Dalai Lama im Kanzleramt ist von hoher Symbolkraft, auch wenn es sich offiziell nur um einen privaten Meinungsaustausch handelt. Die erste Zusammenkunft einer deutschen Bundeskanzlerin mit dem Dalai Lama ist eine wichtige Unterstützung für Tibet und den Dalai Lama," erklärte heute die International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) in Berlin. Die Tibetfrage könne nur im Dialog zwischen dem Dalai Lama und der chinesischen Staatsführung gelöst werden. Der Friedensnobelpreisträger von 1989 und geistliches Oberhaupt der Tibeter stehe für Frieden und Versöhnung und wisse die überwältigende Mehrheit seiner Landsleute hinter seiner Position. mehr lesen
Pressemitteilung: International Campaign for Tibet begrüßt Treffen der Bundeskanzlerin mit dem Dalai Lama - enorm wichtiges Zeichen der Unterstützung für Tibet (14. September 2007)
Berlin. Die International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) begrüßt das angekündigte Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem 14. Dalai Lama, das am 23. September in Berlin stattfinden soll. "Das Treffen ist ein wichtiges Zeichen der Unterstützung für Tibet und insbesondere für die Politik des Dalai Lama", erklärte heute ICT-Geschäftsführer Kai Müller in Berlin. "Die Tibeter brauchen mehr denn je internationale Unterstützung und Deutschland kann eine wichtige Vorreiterrolle einnehmen", so Müller weiter. Ferner setze die Bundeskanzlerin damit insbesondere vor den Olympischen Spielen in Peking ein enorm wichtiges Zeichen für die Menschenrechte in Tibet. mehr lesen
Pressemitteilung: Menschenrechtslage in Tibet ist desolat - Politik des Dalai Lama braucht Unterstützung (25. August 2007)
Aus Anlass der China-Reise Angela Merkels weist die International Campaign for Tibet (ICT) auf die desolate Lage in Tibet hin. „Auch vor der Olympiade hat sich mit Blick auf die Menschenrechte in vom China besetzten Tibet nichts getan“, erklärte heute ICT-Geschäftsführer Kai Müller. „Stattdessen reagieren die chinesischen Behörden mit immer neuen Repressionen und Einschränkungen auf den wachsenden Unmut der Tibeter über Menschenrechtsverletzungen, soziale Deklassierung und die Vernichtung ihrer Kultur, so ICT. „Die Führung in Peking muss kontinuierlich unter Druck gesetzt werden. Die Bundeskanzlerin kann bei ihrer China-Reise durch ein Eintreten für die Rechte der Tibeter viel bewirken“, fügte Müller hinzu. mehr lesen
Pressemitteilung: Chinas Behörden wollen tibetische Lamas selbst einsetzen (16. August 2007)
Washington D.C./Berlin. Die chinesischen Behörden wollen zukünftig über die Anerkennung von reinkarnierten tibetischen Lamas selbst entscheiden. Dies geht aus neuen Vorschriften über die Religionsausübung in China hervor, wie die International Campaign for Tibet (ICT) in einem in Washington D.C. veröffentlichten Bericht hinweist. Die neuen Verwaltungsvorschriften sollen am 1. September in Kraft treten und regeln ausschließlich den landesweiten Umgang mit „lebenden Buddhas des tibetischen Buddhismus“. Mit den Vorschriften beanspruche die Zentralregierung jetzt auch außerhalb der Tibetischen Autonomen Region (TAR) das alleinige Recht, über die Einsetzung buddhistischer Würdenträger zu entscheiden und verschärfe zudem bereits bestehende repressive Gesetze über die Religionsausübung, die jetzt schon in der TAR gelten, heißt es in dem Bericht. mehr lesen
Pressemitteilung: Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking – Keine Verbesserung der Menschenrechtslage in Tibet (8. August 2007)
Berlin. Neue Repressionen in Religions- und Meinungsfreiheit, ein allgemein verschärftes politisches Klima in Tibet und eine anhaltend hohe Zahl von Flüchtlingen nach Nepal, das ist laut der International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) die besorgniserregende Bilanz der Situation in Tibet ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Peking 2008. „Die Vergabe der Spiele an Peking hat nicht dazu geführt, dass sich die Menschenrechtslage in Tibet verbessert hat. Stattdessen müssen immer mehr Tibeter nach wie vor Verfolgung und Repressionen befürchten, wenn sie ihre politische Meinung friedlich äußern oder ihre Religion frei ausüben wollen,“ erklärte Kai Müller, Geschäftsführer von ICT-Deutschland. „Der Slogan der Spiele ‚One world, one dream’ ist damit für Tibeter das zynische Motto einer Großveranstaltung, die eine heile Welt und ein friedliches Zusammenleben in China vorgaukeln will, das es in Tibet nachweislich nicht gibt,“ fügte Müller hinzu. mehr lesen
Aktuell: Furcht vor Gewalt nach öffentlichem Aufruf für die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet (6. August 2007)
Am 1. August wurde der 53-jährige Tibeter Runggye Adak verhaftet, nachdem er zu Hunderten von Menschen, die sich für ein traditionelles Pferderennen in Lithang, Osttibet, versammelt hatten, über den Dalai Lama gesprochen und seine Sorge über die sozialen Entwicklungen in Tibet zum Ausdruck gebracht hatte. Die Atmosphäre in Lithang ist seither angespannt und die Furcht vor einem gewaltsamen Vorgehen der Sicherheitskräfte spürbar. mehr lesen
Aktuell: Dalai Lama unter Deutschen beliebter als der Papst (16. Juli 2007)
Eine Umfrage, die der SPIEGEL in Auftrag gegeben hatte, hat ergeben, dass 44% der Bundesbürger den buddhistischen Glaubensführer als Vorbild betrachten. Etwas weniger, nämlich 42% entschieden sich für den Papst. Besonders bei jüngeren und gut ausgebildeten Deutschen steht der Dalai Lama offenbar hoch im Kurs. mehr lesen
Pressemitteilung: Podiumsdiskussion am 20. Juli in Hamburg: Die Tibetfrage: Chancen und Gefahren europäischer Chinapolitik (13. Juli 2007)
Die Bilanz der europäischen Tibetpolitik ist zwiespältig: einerseits werden die Anliegen der Tibeter und Tibetunterstützer unterstützt, auf der anderen Seite muss die Tibetbewegung immer wieder Rückschläge hinnehmen, wenn die Tibetfrage rigoros anderen Interessen untergeordnet wird. mehr lesen
Pressemitteilung: Gesandte des Dalai Lama reisen nach China - Tibeter brauchen echte und substantielle Autonomie (28. Juni 2007)
Berlin, 28.6.2007. Die tibetische Exilregierung mit Sitz im indischen Dharamsala hat in einer Pressemitteilung vom heutigen Tage mitgeteilt, dass Gesandte des Dalai Lama am 29. Juni zu Gesprächen nach China reisen werden. mehr lesen
Aktuell: Gesandte des Dalai Lama reisen nach China (28. Juni 2007)
Die tibetische Exilregierung hat in einer Pressemitteilung vom heutigen Tage mitgeteilt, dass die Gesandten des Dalai Lama morgen, am 29. Juni, zu Gesprächen nach China reisen werden. mehr lesen
Aktuell: Buddhistische Pilgerstätte massiv von Bergbau bedroht (26. Juni 2007)
Einem Bericht der taiwanesischen Tageszeitung „United Daily News“ zufolge ist der für buddhistische Gläubige heilige Berg „Wutai Shan“ im Norden Chinas infolge extensiven Bergbaus stark beschädigt worden. Der „Wutai Shan“ zählt zu einer der vier heiligen Stätten für Buddhisten in China und beherbergt in seiner Umgebung mehr als 100 Tempel und Klöster. Vor kurzem hatte der 14. Dalai Lama sein Interesse bekräftigt, diese Pilgerstätte zu besuchen. mehr lesen
Aktuell: Behörden zerstören religiöse Statue in Tibet (20. Juni 2007)
Die chinesischen Behörden haben in einem Medienbericht zugegeben, für die „Entfernung“ einer mehr als zehn Meter hohen mit Gold und Kupfer besetzten Statue eines bekannten buddhistischen Lehrers verantwortlich zu sein. Die Statue war ein Geschenk chinesischer Buddhisten an ein Kloster in Tibet und ist Mitte Mai zerstört worden. Der Vorgang entspricht der neuen Vorgehensweise der chinesischen Behörden in Hinblick auf den tibetischen Buddhismus. Im Januar 2007 waren neue Vorschriften in der Tibetischen Autonomen Region (TAR) in Kraft getreten, die die Religionsausübung in Tibet weiter erschweren. mehr lesen
Aktuell: Gewaltsame Proteste gegen Bergbauprojekt (13. Juni 2007)
Mehrere Hundert Tibeter haben in der tibetischen Region Kham (chinesische Provinz Sichuan) gegen ein Bergbauprojekt protestiert. Dabei ist es teilweise zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen, wobei Fahrzeuge der örtlichen Behörden demoliert und Berichten zufolge auch Behördenvertreter von den Protestierenden angegriffen worden seien, meldet die Nachrichtenagentur Reuters am 11. Juni. mehr lesen
Pressemitteilung: Dramatische Auswirkungen des Klimawandels in Tibet - G8 muss Hu Jintao zu glaubwürdiger Umweltschutzpolitik drängen (8. Juni 2007)
Berlin/Washington, 8.6.2007. "Tibet droht eine ökologische Katastrophe, wenn die Weltgemeinschaft und China nicht schnell und nachhaltig handeln", fordert die International Campaign for Tibet (ICT) heute vor dem Hintergrund der in Heiligendamm stattfindenden Gespräche der G8 mit Chinas Staatspräsident Hu Jintao. Das empfindliche Ökosystem auf dem "Dach der Welt", so die Organisation weiter, sei bedroht von Gletscherschmelze, Hochwasser, Dürren und anderen extremen Wetterphänomenen, die weit über Tibet hinaus in ganz Süd- und Südostasien unabsehbare Schäden anrichten könnten. mehr lesen
Aktuell: Ranghoher Geistlicher verweigert sich patriotischer Umerziehung und muss zurücktreten (4. Juni 2007)
Der Leiter und Abt eines bedeutenden buddhistischen Klosters in Tibet wurde laut eigener Auskunft gezwungen, von seinem Amt zurückzutreten, nachdem er die Unterschrift unter Dokumenten verweigert hatte, die den Dalai Lama verunglimpfen. mehr lesen
Aktuell: Neue Einschränkungen: Schulkinder in Lhasa dürfen keine Klöster besuchen (28. Mai 2007)
Der im indischen Dharamsala ansässigen Organisation ’Tibetan Centre for Human Rights and Democracy’ (TCHRD) zufolge haben die chinesischen Behörden in Lhasa Schulkindern die Teilnahme an religiösen Aktivitäten während des Monats ’Saka Dawa’ verboten. ’Saka Dawa’, der am 17. Mai begann, ist der vierte Monat im Kalender des tibetischen Buddhismus und gilt Gläubigen als heilig, die ihn mit zahlreichen religiösen Aktivitäten begehen. mehr lesen
Aktuell: Internationale Tibetkonferenz erfolgreich zu Ende gegangen (14. Mai 2007)
Mit einer Rekordbeteiligung von 315 Teilnehmern aus 56 Ländern ist am 14. Mai in Brüssel die fünfte internationale Konferenz der Tibet-Unterstützergruppen zu Ende gegangen. Ergebnis der viertägigen Konferenz ist ein einmütig verabschiedeter Strategie- und Aktionsplan für die nächsten Jahre, mit dem die internationale Tibet-Bewegung die Bemühungen des Dalai Lama um eine friedliche Lösung des Tibetkonfliktes unterstützen und die anhaltend schlechte Menschenrechtssituation in Tibet nachdrücklich thematisieren will. Im Fokus der Arbeit der Tibetunterstützer werden dabei die Olympischen Spiele 2008 in Peking stehen. Stark diskutiert wurden ferner ökologische, wirtschaftliche und soziale Fragen in Tibet. mehr lesen
Pressemitteilung: Dalai Lama sagt Brüssel-Besuch auf Wunsch der belgischen Regierung ab (9. Mai 2007)
Die belgische Regierung hat in Reaktion auf chinesischen Druck den Dalai Lama gebeten, einen lange geplanten Besuch in Brüssel abzusagen. Die Bitte der belgischen Regierung wird in direktem Zusammenhang mit einer bevorstehenden Reise einer vom belgischen Kronprinzen geführten hochrangigen Handelsdelegation nach China gesehen. Die Absage des Brüssel-Aufenthaltes des Dalai Lama erfolgt ferner unmittelbar vor dem am 15./16. Mai in Berlin stattfindenden Menschenrechtsdialog zwischen der Europäischen Union und der Volksrepublik China. Das geistige Oberhaupt der Tibeter sollte während seines Brüssel-Besuches am 11. und 12. Mai mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments zusammentreffen und an einer weltweiten Konferenz von Tibet-Unterstützergruppen teilnehmen. Peking wendet sich seit langem vehement gegen Auslandsbesuche des Dalai Lama. mehr lesen
Aktuell: Museum für Asiatische Kunst in Berlin-Dahlem verweigert Entgegennahme von Informationstafel zum Schicksal des verschwundenen tibetischen Panchen Lama (26. April 2007)
Berlin, 26.4.2007. Die Leitung des Museums für Asiatische Kunst, Veranstalter der Ausstellung 'Tibet – Klöster öffnen ihre Schatzkammern' hat gestern die Entgegennahme einer Informationstafel über das Schicksal des 1995 von chinesischen Behörden verschleppten tibetischen Panchen Lama verweigert. Die Informationstafel, die die Bedeutung des Panchen Lama im tibetischen Buddhismus und die Lebensabschnitte des im Alter von sechs Jahren verschwundenen Jungen beschreibt, sollte am Vormittag von Vertretern der drei größten Tibet-Organisationen in Deutschland, der Tibet Initiative Deutschland, der International Campaign for Tibet Deutschland sowie dem Verein der Tibeter in Deutschland an den Leiter des Museums für Asiatische Kunst, Prof. Dr. Willibald Veit, übergeben werden. Ein erneuter Übergabeversuch an die Museumsleitung scheiterte, da diese sich nicht bereit fand, die Tafel persönlich entgegenzunehmen. mehr lesen
Pressemitteilung: Verschwundener tibetischer Panchen Lama wird volljährig – ICT-Bericht dokumentiert Chinas repressive Religionspolitik und die Bedrohung des tibetischen Buddhismus (24. April 2007)
Berlin, 24.4.2007. 'Peking hat seine Politik gegenüber dem tibetischen Buddhismus verschärft', zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht der International Campaign for Tibet (ICT), der am morgigen Mittwoch, dem 18. Geburtstag des verschwundenen tibetischen Panchen Lama, veröffentlicht wird. Der Bericht dokumentiere, so die Organisation, die Politik der chinesischen Behörden in Tibet, die neue Vorschriften, die die Religionsausübung massiv reglementieren, erlassen oder auch die Verschärfung sog. 'patriotischer Erziehungsmaßnahmen' in Tibet vorangetrieben hätten. mehr lesen
Aktuell: Französisches Parlament bringt Initiative zum sino-tibetischen Dialog auf den Weg (16. April 2007)
Die Tibet-Freundeskreise in den zwei Kammern des französischen Parlaments, Nationalversammlung und Senat, haben eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung des sino-tibetischen Dialogs auf den Weg gebracht. Die überfraktionelle Initiative wird getragen von 169 der 577 Abgeordneten der Nationalversammlung und 73 Mitgliedern des Senates, der aus 331 Senatoren besteht. In der Erklärung geben die Abgeordneten ihrer Hoffnung Ausdruck, dass „beide Seiten die Gespräche wieder aufnehmen und fortführen werden“ und dabei offen für pragmatische Lösungen seien. Gleichermaßen sollten dabei der Wunsch Chinas nach territorialer Integrität als auch die Vorstellungen der Tibeter respektiert werden, heißt es weiter. mehr lesen
Aktuell: ICT bringt Augenzeugen der Schüsse am Nangpa-Pass nach Genf (28. März 2007)
Während kürzlich dänische und amerikanische Augenzeugen in Indien über die Schüsse am Nangpa-Pass, die am 30. September auf ins Exil fliehende Tibeter abgegeben worden waren, berichteten, informierte ein holländischer Augenzeuge, Frank Berkhout, am 23. März 2007 Teilnehmer einer Veranstaltung am Rande der Sitzung des UN-Menschenrechtsrates in Genf über den Vorfall. mehr lesen
Aktuell: Sondergesandter Lodi Gyari vor dem US-Repräsentantenhaus: Wenn politischer Wille vorhanden ist, kann die Tibetfrage gelöst werden (19. März 2007)
Der Sondergesandte des Dalai Lama, Lodi Gyari, erklärte vor dem Kongress der Vereinigten Staaten, dass „politischer Wille“ und die Unterstützung der Staatengemeinschaft die Tibetfrage endgültig lösen können.“ mehr lesen
Aktuell: Erklärung des Dalai Lama zum 48. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstands am 10. März (10. März 2007)
"Anlässlich des 48. Jahrestags des friedlichen tibetischen Volksaufstands in Lhasa 1959 widme ich all jenen Tibetern, die für die Sache des tibetischen Volkes gelitten und ihr Leben geopfert haben, meine Gebete und spreche ihnen meine Hochachtung aus. Ich möchte auch denen, die gegenwärtig unter Repression und Gefangenschaft leiden, meine Solidarität aussprechen. mehr lesen
Pressemitteilung: Freiheit für Tibet – Bundesregierung muss Druck machen (9. März 2007)
Berlin. „Freiheit für Tibet“ – dies fordern deutsche Tibetorganisationen aus Anlass des 48. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes von 1959 und erwarten von Bundeskanzlerin Merkel, im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft mehr Druck auf die Staatsführung in China auszuüben. Am 10. März gedenken deshalb der Verein der Tibeter in Deutschland (VTD), die Tibet Initiative Deutschland (TID) und die International Campaign for Tibet (ICT) der blutigen Niederschlagung der Unruhen in Tibet und erinnern daran, dass auf dem „Dach der Welt“ Repressionen und Menschenrechtsverletzungen immer noch zum Alltag gehören. „Tibet braucht die Unterstützung Deutschlands und Peking muss kontinuierlich unter Druck gesetzt werden. Wir erwarten, dass Bundeskanzlerin Merkel mehr für Tibet tut“, erklärten die Organisationen einhellig in Berlin. Aus Anlass des Jahrestages veranstalten die Organisationen am 10. März, 12.00 Uhr, eine Gedenkveranstaltung vor der Berliner Gedächtniskirche. mehr lesen
Aktuell: Österreichische Abgeordnete verlangen Auskunft über Unterstützung für Dialogbemühungen (9. März 2007)
Eine Gruppe Abgeordneter der SPÖ hat eine formelle Anfrage an die österreichische Außenministerin Ursula Plassnik gerichtet, mit der sie um Auskunft über Aktivitäten der österreichischen Bundesregierung zur Unterstützung der Dialogbemühungen zwischen Gesandten des Dalai Lama und der chinesischen Regierung bittet. mehr lesen
Presseeinladung - 10. März 2007 (8. März 2007)
Anlässlich des 48. Jahrestages gedenken der Verein der Tibeter in Deutschland (VTD), die Tibet Initiative Deutschland e.V.(TID) und die International Campaign for Tibet (ICT) mit einer Kundgebung am 10. März 2007 des tibetischen Volksaufstandes in Lhasa. Die Tibetorganisationen möchten damit an die zahlreichen Opfer des Aufstandes von 1959 sowie bis heute anhaltende Menschenrechtsverletzungen in Tibet erinnern. mehr lesen
Aktuell: Erklärung des Vereins der Tibeter in Deutschland, der Tibet Initiative Deutschland e.V. und der International Campaign for Tibet Deutschland, Berlin, 20.2.2007 (23. Februar 2007)
Das Schweigen brechen – Opfer würdigen – historische Wahrheit darstellen. Vom 21. Februar bis zum 28. Mai 2007 wird im Museum für Asiatische Kunst in Berlin die Ausstellung „Tibet - Klöster öffnen ihre Schatzkammern“ zu sehen sein. Die Tibetunterstützergruppen International Campaign for Tibet, Tibet Initiative Deutschland e.V. und der Verein der Tibeter begrüßen grundsätzlich, dass die tibetische Kultur durch die Ausstellung einem breiten Publikum in Deutschland näher gebracht wird. Die Ausstellung zieht sich aber leider inhaltlich völlig auf den kunsthistorischen Anspruch zurück. Die politische Geschichte Tibets wie auch die aktuelle Menschenrechtslage auf dem Dach der Welt werden konsequent ausgeklammert. Die Tibet-Unterstützergruppen sind daher in großer Sorge, dass Besucher der Ausstellung einen falschen Eindruck von der Realität Tibets erhalten könnten, die bis heute durch Menschenrechtsverletzungen sowie politische und religiöse Unterdrückung gekennzeichnet ist. mehr lesen
Pressemitteilung: Tibet-Ausstellung verschweigt historische Wahrheit – Tibetorganisationen kritisieren „Tibet-Klöster öffnen ihre Schatzkammern“ (19. Februar 2007)
Berlin, 20.2.2007. Als „unerträgliche Ausblendung historischer Wahrheit“ haben heute deutsche Tibetorganisationen die in Berlin eröffnete Ausstellung „Tibet-Klöster öffnen ihre Schatzkammern“ kritisiert. In einer gemeinsamen Erklärung fordern der Verein der Tibeter in Deutschland, die International Campaign for Tibet Deutschland und die Tibet Initiative Deutschland e.V. die Ausstellungsmacher auf, ihr Schweigen über Gewalt und Zerstörung in Tibet nach 1949 zu brechen: „In fast jeder tibetischen Familie finden sich Opfer von Kulturrevolution und chinesischer Besatzung. Es ist entwürdigend, wenn nun so getan wird, als sei all dies nicht geschehen, “ erklärte Dalha Agyitsang vom Verein der Tibeter in Deutschland. „Deshalb muss Bundespräsident Köhler als Schirmherr der Ausstellung öffentlich zu Religionsunterdrückung, politischer Verfolgung und systematischer Benachteiligung in Tibet Stellung beziehen“, so Agyitsang weiter. Aus Anlass der Ausstellungseröffnung finde eine Protestaktion vor dem Ostasiatischen Museum statt. mehr lesen
Pressemitteilung: Europäisches Parlament fordert Peking zur Fortsetzung der Dialogbemühungen mit Vertretern des Dalai Lama auf (15. Februar 2007)
Berlin/Straßburg, 16.2.2007. Das Europäische Parlament hat gestern in einer Entschließung die chinesische Staatsführung aufgefordert, den Dialog mit den Vertretern des Dalai Lama „ohne Vorbedingungen“ wiederaufzunehmen und fortzuführen. Zuvor hatten Vertreter der im Parlament vertretenen Fraktionen auch auf die schlechte Menschenrechtslage in Tibet und auf die Alternativlosigkeit der Dialogbemühungen hingewiesen. „Die Entschließung ist ein wichtiges Signal zu einem Zeitpunkt, da die Dialogbemühungen ins Stocken geraten zu sein scheinen“, erklärte hierzu Kai Müller, Geschäftsführer der International Campaign for Tibet Deutschland (ICT). Das Parlament forderte ferner die EU und ihre Mitgliedsstaaten auf, die Tibetfrage bei den Verhandlungen über das neue Partnerschafts- und Kooperations-Rahmenabkommen zwischen der EU und China zu berücksichtigen. mehr lesen
Pressemitteilung: Statement von Richard Gere zu Tibet auf der Pressekonferenz der International Campaign for Tibet Deutschland e.V. und Cinema for Peace am Montag den 12. Februar 2007 im Hotel Adlon, Berlin (13. Februar 2007)
Berlin. Die Gefahren für Tibeter, die aufgrund von Repressionen über den Himalaja ins Exil fliehen, sind im September letzten Jahres durch einen Vorfall in der Nähe der nepalesischen Grenze besonders deutlich zu Tage getreten. Hierbei wurde eine Nonne von chinesischen Sicherheitsbeamten erschossen. Auch Abschiebungen von Tibetern nach Tibet haben laut eines Berichts der International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) zugenommen. Bei der Pressekonferenz wird außerdem ein Videofilm des rumänischen Kameramann Sergiu Matei gezeigt, der die Schüsse der chinesischen Grenzbeamten zeigt. Dies ist der erste nichtwiderlegbare Beweis über den Umgang Chinas mit ins Exil fliehenden Tibetern. mehr lesen
Aktuell: Neue Informationen über am Nangpa-Pass gefangen genommene Kinder (1. Februar 2007)
Laut neuer Informationen wurden die Tibeter, die während der Schüsse am Nangpa-Pass im September letzten Jahres fest genommen wurden, einige Tage bis zu mehreren Monaten in Haft gehalten. Mindestens 25 Tibeter wurden von den Sicherheitskräften am 30. September 2006 inhaftiert, darunter mindestens zehn Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren. Nach Aussage eines Tibeters aus der Gruppe, der jetzt im Exil lebt, wurden die älteren Jugendlichen schwer geschlagen und einige Kinder, die nicht unmittelbar später von ihren Eltern abgeholt wurden, befanden sich mehr als drei Monate im Gefängnis. mehr lesen
Pressemitteilung: EU-Ratspräsidentschaft: Deutschland muss sich für Tibet stark machen (17. Januar 2007)
Berlin, 17.1.2007. "Die Bundesregierung muss sich in den kommenden sechs Monaten mit Nachdruck für die Lösung der Tibetfrage einsetzen", forderte heute die International Campaign for Tibet Deutschland (ICT). Die Organisation veröffentlichte ihren Empfehlungskatalog "Für eine aktive Tibetpolitik der deutschen EU-Ratspräsidentschaft", der, so ICT-Geschäftsführer Kai Müller, "eine Messlatte für die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung gegenüber China darstellt". mehr lesen
Aktuell: Chinesische Behörden verbieten Teilnahme an buddhistischen Feierlichkeiten (10. Januar 2007)
Laut einer Mitteilung der Zeitung „La sa wan bao“ („Abendnachrichten“) in Lhasa ist u.a. tibetischen Mitgliedern der Kommunistischen Partei, Regierungsbeamten, pensionierten ehemaligen Behördenmitarbeitern sowie allen Studenten im Dezember 2006 verboten worden, an Feierlichkeiten des „Gaden Ngachoe“ Festes teilzunehmen, mit dem dem buddhistischen Lehrer Tsongkhapa gedacht werden sollte. Tsongkhapa hatte im 14. Jahrhundert die Gelugpa Schule im tibetischen Buddhismus gegründet. 1 mehr lesen
Aktuell: Tibetische Schriftstellerin Woeser sendet Beiträge im Radio Free Asia (8. Januar 2007)
Die tibetische Schriftstellerin Wei Se Woeser, deren Bücher in China und Tibet verboten und deren Blogs im Internet von der chinesischen Regierung geschlossen wurden, nutzt nun das Radio. mehr lesen
Aktuell: Chinesischer Aktivist erhält Anti-Nuklear-Preis für eine Kampagne gegen eine Uranmine in Tibet (4. Januar 2007)
Der chinesische Aktivist Sun aus Gansu berichtete erstmals 1988 über den illegalen Verkauf verseuchter Ausrüstung, illegalen Bergbau und verantwortungslosen Verbrauch von Rohwasser, als er als Leiter einer Lagerhalle in der 'Mine Nr. 792' arbeitete. Wegen seiner zahlreichen Petitionen an die Provinz- und Zentralregierung wurde er 1994 entlassen. Trotz andauernder Schikanen setzte sich Sun weiter gegen illegalen Bergbau ein. mehr lesen
Aktuell: Ehemaliger tibetischer Minister Dawa Tsering gestorben (3. Januar 2007)
Kasur Dawa Tsering, ein ehemaliges Mitglied des Kabinetts der tibetischen Regierung in Dharamsala und ehemaliger Repräsentant Seiner Heiligkeit des Dalai Lamas in Amerika ist am 31. Dezember 2006 in Virginia gestorben. Er litt seit einiger Zeit an einer schweren Krankheit. mehr lesen