International Campaign for Tibet
 

Schlagzeilen 2005

Presseerklärung: Erneut Übergriffe auf buddhistische Mönche in Tibet ( 1. Dezember 2005)
Berlin, 1. Dezember 2005. Eine neue Welle „Patriotischer Umerziehungsmaßnahmen“ hat in Tibet zu Protesten buddhistischer Mönche geführt. Die chinesischen Behörden reagieren auf den friedlichen Widerstand der Geistlichen mit scharfen Restriktionen. Ihren Höhepunkt finden diese seit letzter Woche: mehrere Mönche des Drepung-Klosters unweit der Hauptstadt Lhasa sind verhaftet und an bisher unbekannte Orte verschleppt worden. Berichte sprechen von gewaltsamen Aktionen der Sicherheitskräfte. Geistliche seien geschlagen und misshandelt worden.

Presseerklärung: Neue Bundeskanzlerin Merkel muss gegenüber chinesischer Staatsführung für Gespräche mit dem Dalai Lama eintreten (25. November 2005)
Die Tibet-Frage muss von der neuen Bundesregierung gegenüber der Volksrepublik China offen thematisiert werden, forderte die International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) heute in einem Schreiben an die neue Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel. In ihren Gesprächen mit der chinesischen Staatsführung dürfen Selbstbestimmungsrecht und Menschenrechte der Tibeter nicht ökonomischen oder strategischen Interessen untergeordnet werden, heißt es in dem Schreiben weiter.

Presseerklärung: ICT fordert Treffen zwischen Hu Jintao und Dalai Lama/ Bundesregierung soll Tibet-Problem offen ansprechen (10. November 2005)
Berlin. Die Exil-Tibeter werden die ersten sein, die am Donnerstag (10. November) gegen den zweitägigen Staatsbesuch des chinesischen Präsidenten ihre Protestflaggen schwenken werden. Denn sie verbindet eine leidvolle Geschichte mit dem chinesischen Oberhaupt. „Vor seiner Wahl zum Präsidenten war Hu Jintao von 1988 bis 1992 Parteisekretär in Tibet“, betonte Dechen Pemba, Sprecherin der International Campaign for Tibet Deutschland e.V. (ICT) „Dort ließ er im Jahre 1989 eine friedliche Demonstration der Tibeter mit Militärgewalt blutig niederschlagen. Mehr als hundert Tibeter verloren dabei ihr Leben. Anschließend ließ er in Tibets Hauptstadt Lhasa das Kriegsrecht für 14 Monate ausrufen.“

China zensiert auch in Deutschland - Tibeter Protest angehalten während des Fussball-Länderspiel Deutschland – VR China (12. Oktober 2005)
Hamburg, 12. Oktober 2005 – Während des Fussball-Länderspiels Deutschland-China wurden 22 junge Tibeter, Tibeterinnen und deutsche Unterstützer verboten Tibet Fahnen zu zeigen. Mit tibetischen Nationalflaggen protestierten sie gegen die Machthaber in China, die die 2008 Spiele dazu missbrauchen, der Welt das Bild eines friedlichen Chinas vorzugaukeln.

Eliot Pattison: Warum ich über Tibet schreibe ( 6. Oktober 2005)
Warum Tibet?

UNO verlangt Zugang zu tibetischem Panchen Lama (21. September 2005)
Genf. SDA/baz. Das UNO-Komitee für Kinderrechte hat Zugang zu einem inhaftierten tibetischen religiösen Führer verlangt. Der heute 16- jährige Gedhun Choekyi Nyima wird seit 1995 von den chinesischen Behörden an einem geheimen Ort festgehalten.

Neue Informationen über Verhaftungen im Zusammenhang mit dem Gyatso Waisenhaus (12. September 2005)
Große Sorge besteht um die Gesundheit und Sicherheit eines angesehenen tibetischen Lehrers und Rinpoches, der seit 1999 zu lebenslänglicher Haft verurteilt im Gefängnis sitzt. Es handelt sich hier um einen der schwerwiegendsten Fälle politischer Gefangenschaft der letzten Jahre in Tibet. Der 39 Jahre alte Bangri Tsamtrul Rinpoche (oder Jigme Tenzin Nyima), Gründer des Gyatso Kinderheims und der gleichnamigen Schule, wurde 1999 unter der Anklage der ”Absicht zur Spaltung des Landes” verurteilt. Mindestens einmal wurde er seitdem ins Krankenhaus eingeliefert. Ein Augenzeuge sah ihn schwerkrank in einer geschlossenen Station liegen: Er war an Händen und Füßen ans Bett gefesselt, obwohl er viel zu schwach war, um sich wegzubewegen.

Lebenslauf: Staats- und Parteichef Hu Jintao (geb. 1942) ( 7. Juli 2005)
‘80er Jahren – Beginn von Hu Jintao’s politischer Laufbahn

Erklärung des Sondergesandten Seiner Heiligkeit des Dalai Lama, Kasur Lodi Gyari, Leiter der tibetischen Delegation bei der vierten Gesprächsrunde mit der chinesischen Führung. ( 7. Juli 2005)
Am 30. Juni und 1. Juli 2005 fand in der Botschaft der Volksrepublik China in Bern, Schweiz, ein Treffen zwischen dem Sondergesandten Kelsang Gyaltsen, mir, sowie drei unserer erfahrenen Mitarbeiter, Sonam N. Dagpo. Ngapa Tsegyam und Bhuchung K. Tsering, einerseits und Vize-Minister Zhu Weiqun, sowie einer sechsköpfigen chinesischen Delegation andererseits statt. Dies war die vierte Gesprächsrunde seit der Wiederaufnahme direkter Beziehungen 2002.

Gesellschaft für bedrohte Völker Pressemitteilung: 6.Juli: 70. Geburtstag des Dalai Lama ( 5. Juli 2005)
Göttingen: Anlässlich des 70. Geburtstages des Dalai Lama (6.Juli) hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der deutschen und europäischen Politik "Heuchelei" in der Tibet-Frage vorgeworfen. "Es ist ein unwürdiges Schauspiel, wenn Politiker den Dalai Lama zu seinem Geburtstag mit Lobreden hofieren, obwohl sie sich seit Jahren nicht für eine friedliche Lösung des Tibet-Konflikts einsetzen", sagte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Dienstag in Göttingen.

PEN Kongress zur Meinungsfreiheit in China (19. Juni 2005)
Slovenien, 19. Juni 2005: Drei Resolutionen, die China wegen seiner mangelnden Rede- und Meinungsfreiheit verurteilen, wurden heute auf dem 71. Internationalen PEN Kongress in Bled, Slovenien, verabschiedet. Die Resolutionen über die anhaltenden und weit verbreiteten Razzien gegen die Redefreiheit in Tibet wurden auf der Generalversammlung einstimmig verabschiedet. Die 1921 gegründete Internationale PEN ist die einzige weltweite Vereinigung von Schriftstellern. PEN unterhält derzeit 141 Zentren in 99 Ländern, zu denen das Zentrum Tibetischer Schriftsteller im Ausland als gleichberechtigtes Mitglied zählt.

PRESSEMITTEILUNG: Prominente zeigen Flagge für Tibet (15. Juni 2005)
Berlin: Thomas D., Wir sind Helden, Ralf Bauer und Volker Schlöndorff: Sie alle und hunderte ehrenamtliche Unterstützer zeigen am Donnerstag, 16. Juni, Flagge für Tibet. Anlässlich des Berlin-Besuchs des 14. Dalai Lama säumen sie den Fahrtweg des geistigen und weltlichen Ober-hauptes der Tibeter von der Siegessäule bis zum Schiller-Theater mit 2. 000 tibetischen Flaggen.

Offizielle chinesische Statistik bezeugt dramatischen Anstieg der Ungleichheit in Tibet (14. Juni 2005)
In einem soeben erschienenen Buch eines westlichen Wirtschaftswissenschaftlers wird anhand offizieller chinesischer Statistiken dargelegt, wie die Wachstumspolitik Pekings dazu geführt hat, daß in der VR China die Tibeter unter der höchsten Armutsrate leiden, und ebenso das größte Gefälle zwischen Stadt und Land und die weitaus schlechtesten Indikatoren für Bildung verzeichnen.

PRESSEMITTEILUNG: Volker Schlöndorff und die International Campaign for Tibet hissen Flaggen für Tibet vor dem Schillertheater ( 7. Juni 2005)
Der Regisseur Volker Schlöndorff hat die ersten Tibetflaggen vor dem Berliner Schillertheater gehisst. Mit dieser Aktion ruft er dazu auf, sich am „Flaggenmeer für den Dalai Lama“ zu beteiligen. Am 16. Juni sollen 2000 Flaggen zur Begrüßung des Dalai Lama in Berlin wehen. 2000 Flaggen, die von einer Menschenkette zwischen dem Schillertheater und der Siegessäule gehalten werden.

PRESSEMITTEILUNG: Der Dalai Lama kommt nach Berlin (30. Mai 2005)
Berlin: Wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag kommt der 14. Dalai Lama nach Berlin. Dort wird das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter am Donnerstag, 16. Juni, für die weltweit arbeitende Menschenrechtsorganisation International Campaign for Tibet Deutschland e.V. (ICT) um 15 Uhr den Preis „Light of Truth“ (Licht der Wahrheit) im Schiller Theater vergeben. Die Preisträger sind der ehemalige tschechische Präsident Václav Havel, der Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung, Dr.Otto Graf Lambsdorff, sowie die Vorsitzende der Deutschen Tibethilfe e.V. Irmtraut Wäger.

Presseerklärung: Die International Campaign for Tibet fordert Zugang zum Panchen Lama Tibets (17. Mai 2005)
Berlin/Amsterdam/Washington - Heute, am 10. Jahrestag seiner Entführung fordert die International Campaign for Tibet (ICT) die chinesische Regierung auf, das Wohlbefinden des 16-jährigen Gedhun Choekyi Nyima von internationalen Beobachtern überprüfen zu lassen.

Tibet rücksichtslos vom eisernen Drachen überrollt (12. Mai 2005)
KATHMANDU – Tibetische Bauern entlang der chinesischen Eisenbahnstrecke Qinghai-Tibet erheben Einspruch gegen die Vertreibung aus ihren Häusern und die dürftige Entschädigung, die ihnen vom 3,1 Mrd. US$ schweren Infrastrukturprojekt aufgezwungen werden.

Offener Brief an Bundeskanzler Schröder und Außenminister Fischer von Harald Leibrecht, MdB (12. Mai 2005)
An den
Bundeskanzler Gerhard Schröder
Bundeskanzleramt
Willy-Brandt – Str. 1
10557 Berlin

Post druckt keine Dalai Lama-Briefmarke (11. Mai 2005)
Salzburg (APA) - In Österreich wird es anlässlich des 70. Geburtstags des Dalai Lama am 6. Juli keine Briefmarke mit dem Sujet des tibetischen Oberhauptes geben. Ein Bürgerrechts-Aktivist hatte eine so genannte "personalisierte Marke" in Auftrag gegeben.

NEPAL / TIBET: Erster Linienbus am höchsten Punkt der Erde - Für Tibeter kaum Grund zur Freude ( 9. Mai 2005)
Katmandu, 6. Mai (IPS) - Auf dem höchsten Punkt der Erde, dem Himalaja-Bergmassiv, haben Nepal und das von China-kontrollierte Tibet mit der Eröffnung einer gemeinsamen Buslinie zwischen Katmandu und Lhasa Geschichte geschrieben: Tibet öffnete die Türen seiner einst verbotenen Hauptstadt für die Bewohner Nepals des Nachbarlands. Umgekehrt ist es für Tibeter weiterhin schwierig, das Land zu verlassen.

Zehn Jahre nach Kontroverse um Pantschen Lama: Freilassung gefordert (25. April 2005)
Peking (dpa) - Zehn Jahre nach dem Streit um die Wiedergeburt des zweithöchsten Religionsführers der Tibeter haben Menschenrechtler die Freilassung des damals vom Dalai Lama als Pantschen Lama auserwählten Kindes gefordert. Der Aufenthaltsort von Gedhun Choekyi Nyima ist nicht bekannt. Aus Anlass seines 16. Geburtstages am Montag forderte die Internationale Kampagne für Tibet (ICT) in einer Mitteilung, dem Jungen müsse erlaubt werden, frei zu leben. «Sein Verschwinden spiegelt die chinesischen Bemühungen wider, die nationale Identität der Tibeter zu unterdrücken und die Zukunft Tibets zu kontrollieren.» Chinas Behörden hatten nur erklärt, der Junge und seine Eltern seien in Sicherheit gebracht worden und lebten heute ein normales Leben.

Umsiedlung und Bau der Eisenbahnstrecke: Neue Bilder (15. April 2005)
(Washington/Berlin, 15. April 2005): Eine neue Serie von Fotoaufnahmen der ICT zeigt das Ausmaß der Bauarbeiten für die neue Eisenbahnstrecke Qinghai - Autonome Region Tibet (TAR) und deren Voranschreiten in Lhasa. Die Bilder wurden Ende letzten Jahres aufgenommen. Sie zeigen offizielle Mitteilungen, welche die Umsiedlung der lokalen Bevölkerung in der Region der Gemeinde N’eu (Chinesisch: Liuwu) im Bezirk Toelung Dechen (chinesisch: Duilongdeqing) ankündigen. Dort soll der neue Bahnhof entstehen. Die Bilder belegen auch den Bau neuer Unterkünfte in der Region – hier finden Sie Bilder und weitere Informationen.

E-Mail Aktion an Bundeskanzler Gerhard Schröder: NEIN! zur Aufhebung des Waffenembargos (14. April 2005)
Der Tag, an dem entschieden wird, ob das Waffenembargo der Europäischen Union gegen China aufgehoben wird, rückt näher (16./17. Juni, EU-Gipfel). Trotz Beschlusses des Bundestags im Dezember, trotz vieler Proteste von Bürgerinnen und Bürgern (z.B. unsere E-Mail Aktion vom 26. November 2004) will der Bundeskanzler immer noch das Waffenembargo gegen China aufheben.

Presseerklärung: Keine Waffen für China (13. April 2005)
In einem offenen Brief hat die International Campaign for Tibet Deutschland e.V. (ICT) heute Bundeskanzler Schröder erneut gebeten, sich in der EU dafür einzusetzen, dass das Waffenembargo gegen China aufrechterhalten wird.

Zweiter offener Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder (13. April 2005)
Berlin, 13. April 2005

„Disneyfizierung“: Tourismuswelle zerstört Tibet ( 9. April 2005)
UNESCO besorgt um Lhasas Weltkulturerbe. China will bis 2020 jährlich 10 Millionen Besucher anzulocken.

Frauen in Tibet - VN Menschenrechtskommission 2005 ( 9. April 2005)
Mündliche Aussage von Dr. B. Tsering Yeshi vor der 61. Versammlung der UN-Menschenrechtskommission (Tagesordnungspunkt Nr. 12: Umsetzung der Menschenrechte von Frauen und die Geschlechterfrage (Gewalt gegen Frauen)

Kinder in Tibet – Anhörung vor der VN Menschenrechtskommission ( 8. April 2005)
Tagesordnungspunkt Nr. 13: Rechte der Kinder

Chinesische Internet-Zensur sehr ausgefeilt ( 7. April 2005)
New York (AP): Die chinesischen Zensurmaßnahmen im Internet werden technisch immer ausgereifter, wie aus einem in New York vorgestellten Bericht hervorgeht. Die chinesischen Internet-Filter blockierten zum Beispiel nicht einfach jede Anfrage zu Tibet, sondern nur solche, in denen es um die Unabhängigkeit des Gebiets von China gehe, heißt es in der Untersuchung der OpenNet Initiative. Ähnlich effektiv seien die Filter bei den Themen Falun Gong, Dalai Lama oder zum Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens.

Tibet: China kündigt Ausbau einer bedeutenden Kupfermine an ( 7. April 2005)
ICT - Washington/Berlin: Peking kündigte an, mit dem Ausbau einer Kupfermine in Tibet fortzufahren. Sie birgt die größten Kupferreserven der Volksrepublik China (Tibet ist seit 1949/50 von der chinesischen Regierung besetzt, Anm. der Übersetzerin) und stellt das einzige eventuell weltweit konkurrenzfähige Vorkommen dar. Kupfer ist für Chinas Entwicklung und Industrialisierung lebensnotwendig, doch der Vorrat an Rohmaterial ist äußerst knapp.

China entläßt drei politische Gefangene nach Ablauf ihrer Haftstrafe (25. März 2005)
Wie aus zuverlässigen Quellen verlautet, wurde Jamphel Jangchup, der zu 19 Jahren Gefängnis verurteilt worden war, im März 2005 nach Vollendung seiner Haftstrafe entlassen. Jamphel Jangchub war einer der 21 Mönche aus dem Kloster Drepung, die am 27. September 1987 die erste größere friedliche Demonstration für die Unabhängigkeit Tibets in Lhasa anführten.

Helft dem Dalai Lama! - Artikel von Richard Gere (24. März 2005)
Kürzlich war ich in Holland, um von der "Stiftung Geuzen-Widerstand 1940-45" eine Auszeichnung für die "International Campaign for Tibet", die sich für Menschenrechte und Selbstbestimmung in Tibet einsetzt, entgegenzunehmen. Die Geuzen Medaille wird verliehen im Gedenken an Helden des niederländischen Widerstandskampfes gegen die Nazis, sie ehrt diejenigen, die sich heute gegen Unterdrückung, Diskriminierung und Rassismus wehren. Dies ist ein Moment großen Stolzes für uns, die wir in tiefer Sorge um Tibet und das tibetische Volk sind, und ganz besonders für mich als Vorsitzenden der Kampagne.

Der Damm in der Schlucht des Springenden Tigers weckt heftigen Widerstand bei den Minderheiten (22. März 2005)
Am Oberlauf des Jangtse, der, wenn er durch das im Südwesten Chinas gelegene Yunnan fließt, Jinsha heißt, gehen jetzt die Wogen hoch.

Keine China-Resolution bei der 61. Sitzung der UN-Menschenrechtskommission (21. März 2005)
Das Tibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) bedauert, daß bei der UN-Menschenrechtskommission (UNCHR), die derzeit in Genf tagt, kein einziges Land eine Resolution zu Chinas Umgang mit den Menschenrechten einbringen wird. Am 17. März 2005 gab die US Regierung ihren Beschluß bekannt, bei der diesjährigen Kommission keine china-kritische Resolution vorzulegen.

PRESSEERKLÄRUNG - Waffenembargo: Alle gegen Schröder (13. März 2005)
Alle Parteien bis auf die SPD haben sich heute deutlich gegen die Aufhebung des Waffenembargos ausgesprochen. Auf der Abschlusskundgebung der Europa-Demonstration für Tibet fanden alle Redner von CSU, FDP und Bündnis90/Die Grünen deutliche Worte.

PRESSEERKLÄRUNG: Mehr Vertrauen Chinas – Besudeltes Ansehen - Die Botschaft des Dalai Lama zum Tag des tibetischen Nationalen Volksaufstands (10. März 2005)
Berlin, 10. März 2005. In seiner Botschaft zum 46. Jahrestag des tibetischen Nationalen Volksaufstands von 1959 ruft der Dalai Lama China zu mehr Vertrauen in ihrer Politik auf, die Probleme in Tibet zu lösen.

Botschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zum 10. Marz 2005, dem 46. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes (10. März 2005)
Ich nehme heute den 46. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes zum Anlass, die Tibeter in Tibet und im Exil und unsere Freunde auf der ganzen Welt herzlich zu grüßen.

Prominente flaggen für Tibet/Tag des Nationalen Tibetischen Aufstands wird prominent unterstützt ( 9. März 2005)
Berlin - Sie alle tun es, so unterschiedlich sie auch sind: Der Bergsteiger Reinhold Messner, die Moderatorin Nina Ruge, der Regisseur Volker Schlöndorff und seine Frau Angelika Schlöndorff, die Pop-Gruppe "Wir sind Helden", der Musiker Thomas D., Schauspieler wie Hardy Krüger jr., Oliver Broumis und andere. Alle diese Prominente hängen heute die bunten Tibet-Fahnen mit den zwei Schneelöwen aus ihren Fenstern.

US-Außenministerium: Lage der Menschenrechte in China (28. Februar 2005)
Am 28. Februar 2005 gab die Unterstaatssekretärin für globale Angelegenheiten Paula Dobriansky die Veröffentlichung des Menschenrechtsberichts 2004 bekannt.

Der Dalai Lama kommt nach Berlin (25. Februar 2005)
Berlin. Wenige Wochen vor seinem 70. Geburtstag kommt der 14. Dalai Lama zu einem seiner seltenen Deutschland-Besuche. Sein Ziel ist Berlin. Dort wird das geistliche und weltliche Oberhaupt der Tibeter am Donnerstag, 16. Juni, für die weltweit arbeitende Menschenrechtsorganisation International Campaign for Tibet Deutschland e.V. (ICT) den Preis „Light of Truth“ vergeben.

Beinamputation eines Minderjährigen nach Überquerung des Himalaya (18. Februar 2005)
Der Winter ist die Jahreszeit, in der sich die Zahl der Flüchtlinge aus Tibet erheblich erhöht. Die Fliehenden hoffen, daß sie auf ihrer gefährlichen Reise über den mächtigen Himalaya bei schweren Schneefällen und extremer Kälte bessere Chancen haben, von der Grenzpolizei unbemerkt zu bleiben. Aber einige Tibeter müssen die Reise in die Freiheit mit dem Leben oder dem Verlust ihrer Gliedmaßen durch Erfrierung bezahlen.

Mönche wegen politischer Zeitschrift inhaftiert ( 7. Februar 2005)
Fünf Mönche aus dem Kloster Drakar Trelzong im Distrikt Tsegorthang, TAP Tsolho, Qinghai, wurden zu unterschiedlich langen Haftstrafen verurteilt, weil sie eine Zeitschrift veröffentlicht hatten, die angeblich politische Stellungnahmen enthielt.

Treffen zwischen Präsidenten Hu und dem offiziellen Panchen Lama: Intensivierung der Kampagne Beijings zur Anerkennung des 'falschen Panchen' ( 4. Februar 2005)
Gestern traf Chinas Parteisekretär und Präsident Hu Jintao in der Großen Halle des Volkes auf Gyaltsen Norbu, den von Beijing zum XI. Panchen Lama bestimmten Jungen. Das Treffen verdeutlicht die hohe Priorität, welche der Anerkennung des Jungen als XI. Panchen Lama eingeräumt wird. Die meisten Tibeter akzeptieren den Jungen nicht als rechtmäßigen Panchen Lama und bewahren damit ihre Treue zu Gendun Choekyi Nyima, dem vom Dalai Lama anerkannten Jungen. Dieser wurde 1995 von den Chinesen entführt.

Zu lebenslanger Haft verurteilter tibetischer Gefangener im Gefängnis gestorben ( 4. Februar 2005)
Aus zuverlässigen Quellen erhielt das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) die Mitteilung über den Tod von Rinzin (Rigzin) Wangyal, alias Rinwang, 59, der Ende 2004 in der Haft verstarb. Bisher liegt keine offizielle Bestätigung hierzu vor. Wie berichtet, wurde sein Leichnam seiner Familie nicht übergeben.

Zur Schließung des Büros des Dalai Lama: Brief der Völker Nepals an die Regierung Nepals (31. Januar 2005)
Botschaft des Königreichs Nepal 2131 Leroy Place, NW Washington, DC 20008 USA

Pressemitteilung: Nepal schließt tibetische Flüchtlings-Behörde und Vertretung des Dalai Lama (29. Januar 2005)
Berlin, 29. Januar 2005: Die nepalesische Regierung hat angeordnet, die Vertretung des Dalai Lama und das Tibetan Refugees Welfare Office (Büro für tibetische Flüchtlingsfürsorge, TRWO) in Kathmandu zu schließen. Beide Büros haben ihre Tätigkeit zunächst eingestellt. Der TRWO ist in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingskomissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) mit der Fürsorge für tibetische Flüchtlinge beauftragt. Zurzeit befinden sich etwa 1.000 neu aus Tibet eingetroffene Flüchtlinge im Empfangszentrum in Nepal, das vom TRWO geleitet wird.

Pressemitteilung: ICT fordert sofortige Freilassung von Tenzin Delek Rinpoche (27. Januar 2005)
Wie Xinhua gestern (26. Januar) berichtete, ist die umstrittene Todesstrafe für den religiösen Führer Tenzin Delek Rinpoche, der wegen Separatismus verurteilt wurde, in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt worden.

Harald Leibrecht, MdB: Aufhebung der Todesstrafe gegen tibetischen Mönch ist erfreulich, geht aber nicht weit genug (27. Januar 2005)
Zu der Aufhebung des Todesurteils von Tenzin Delek Rinpoche kommentiert der FDP-Abgeordnete und Mitglied des Gesprächskreises Tibet, Harald Leibrecht:

Human Rights Watch: Mönch verläßt Gefängnis als gebrochener Mann (26. Januar 2005)
Human Rights Watch forderte die chinesischen Behörden heute dazu auf, umgehend für die angemessene medizinische Versorgung des tibetischen Mönchs Tashi Phuntsok zu sorgen, der am 6. Januar 2005 aus der Haft entlassen wurde. Der Mönch ist Mitte vierzig und leidet durch die Haft bedingt an gravierenden körperlichen Verfallserscheinungen. Er kann nicht mehr gehen und nicht mehr verständlich sprechen. Die chinesischen Behörden entließen Tashi Phuntsok, nachdem er zwei Jahre und neun Monate seiner siebenjährigen Haftstrafe verbüßt hatte.

Umwandlung des Todesurteils für tibetischen Mönch in lebenslange Haftstrafe (26. Januar 2005)
Beijing - die Todesstrafe für den tibetischen Mönch Tenzin Delek wurde Mittwoch in eine lebenslange Haftstrafe umgewandelt. Diese Entscheidung erfolgte in Reaktion auf den internationalen Aufschrei, den seine Behandlung im Zusammenhang mit einem verhängnisvollen Bombenattentat ausgelöst hatte. Einer seiner Gefolgsleute wurde frei gelassen. Laut Xinhua hat das Oberste Gericht der südwestlichen Provinz Sichuan dieses Urteil während einer Anhörung am Mittwoch verkündet.

Presseerklärung: Auszeichnung für die International Campaign for Tibet (19. Januar 2005)
Die ICT bekommt diese Auszeichnung "für die stetigen gewaltfreien Bemühungen der ICT um ein demokratisches Tibet und für die Menschenrechte des tibetischen Volkes."

Europäisches Parlament verabschiedet Resolution zu Tibet und Tenzin Delek Rinpoche (14. Januar 2005)
Mit 99 zu zwei Gegenstimmen bei sieben Enthaltungen hat das Europäische Parlament am 13. Januar 2005 eine gemeinsame Resolution verabschiedet, in der es zum wiederholten Male für die Rechtsstaatlichkeit eingetreten ist und die chinesische Regierung zur sofortigen Umwandlung des gegen Tenzin Delek Rinpoche ausgesprochenen Todesurteils auffordert.

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