International Campaign for Tibet
 

Schlagzeilen 2004

Mögliche Umwandlung der Todesstrafe für tibetischen Mönch - Xinhua (30. Dezember 2004)
Beijing - Die Todesstrafe, die einem tibetischen Mönch infolge einer Bombenserie verhängt wurde, könnte möglicherweise in lebenslange Haftstrafe umgewandelt werden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. mehr lesen

'Wall of Hope' Tour für Tenzin Delek Rinpoche (23. Dezember 2004)
Die ICT geht auf Tournee! Die "Wall of Hope" besteht aus persönlichen Botschaften für Tenzin Delek Rinpoche. Besuchen Sie die Wall of Hope und unseren Infostand im Stadtzentrum, unterschreiben Sie ein Botschaft für die Wall und zeigen Sie Ihre Unterstützung für Tenzin Delek. mehr lesen

Stellungnahme des Kashag zum Jahrestag der Nobelpreisverleihung an S.H. den Dalai Lama und den Internationalen Tag der Menschenrechte (22. Dezember 2004)
Anlässlich des 15. Jahrestags der Nobelpreisverleihung an Seine Heiligkeit den Dalai Lama und anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte, möchte der Kashag heute - im Namen aller Tibeter innerhalb und außerhalb Tibets - seiner tiefen Verehrung gegenüber Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama Ausdruck verleihen und ihm die besten Wünsche senden. Der Kashag sendet seine Grüße auch an alle Tibeter in Tibet und im Exil. mehr lesen

Unterstützung des Europäischen Parlaments für eine gewaltfreie Lösung der Tibetfrage (17. Dezember 2004)
Da es seit der Erweiterung der Europäischen Union im Mai 2004 zu einer stark ansteigenden Zahl von Vorschlägen für Intergroups kam, stellt dies ein besonders wichtiges Zeichen der Zustimmung für die Gruppe dar. mehr lesen

Einstimmige Verabschiedung einer Resolution des US-Senats zu Tenzin Delek Rinpoche (8. Dezember 2004)
Vollständiger Text der Resolution des US-Senats zu Tenzin Delek Rinpoche. mehr lesen

Presseerklärung: Bundeskanzler Schröder soll echter Freund Chinas werden (2. Dezember 2004)
Berlin - Der Bundeskanzler wird dringend aufgefordert, sich am 6. Dezember in Peking als wahrer Freund Chinas zu zeigen. mehr lesen

Offener Brief an Bundeskanzler Gerhard Schröder (1. Dezember 2004)
Herrn
Bundeskanzler Gerhard Schröder
Willy-Brandt – Str. 1
10557 Berlin
mehr lesen

Chinas einschüchternder Erfolg - Ein Essai von Jamyang Norbu (24. November 2004)
Die dunkle Seite des Booms ruft die Erinnerung an faschistische Staaten der 20er und 30er Jahre wach, sagt der tibetische Schriftsteller. mehr lesen

Pressemitteilung: Außenminister Fischer hat über 7000 Briefe für Tenzin Delek erhalten. Aufschub des Todesurteils gegen tibetischen Mönch läuft im Dezember aus – Appell an die Bundesregierung (23. November 2004)
Berlin - Heute hat die International Campaign for Tibet Deutschland e.V. Staatsministerin Kerstin Müller im Auswärtigen Amt über 7200 Briefe zum Fall Tenzin Delek übergeben. Die Briefe sind an Außenminister Joschka Fischer gerichtet und drängen ihn, sich für die Freilassung des hoch angesehenen tibetischen Mönchs einzusetzen. mehr lesen

Ngawang Sangdrol bittet die USA um ihre Intervention im Falle Tenzin Delek Rinpoche (19. November 2004)
Washington DC - Die ehemalige politische Gefangene Ngawang Sangdrol ersuchte die Regierung der Vereinigten Staaten bei der chinesischen Regierung dahingehend zu intervenieren, daß der mit Aufschub zum Tode verurteilte Tenzin Delek Rinpoche aus der Haft entlassen wird. Sangdrol sprach am 18. November 2004 vor der Congressional Executive Commission on China (Exekutivausschuß des Kongresses zu China) zum Thema Religionsfreiheit. mehr lesen

Pressemitteilung: (18. November 2004)
Berlin - Tausende bunte Postkarten flattern im Wind. Was auf den ersten Blick wie ein avantgardistisches Kunstprojekt wirkt, ist in Wirklichkeit eine Kampagne für die Menschenrechte in Tibet. mehr lesen

Gyaltsen Dolkar in Freiheit (27. Oktober 2004)
Gyaltsen Dolkar ist eine 33-jährige Nonne aus dem Kloster Garu. Am 22. August 1990 demonstrierte sie gewaltlos zusammen mit 12 ihrer Gefährtinnen aus Garu. Sie wurde festgenommen und zu 4 Jahren Gefängnis verurteilt. mehr lesen

'Umwelt und Entwicklungsfragen 2003' - Bericht der tibetischen Exilregierung (27. Oktober 2004)
Der Bericht ist jetzt auf Deutsch zum Herunterladen erhältlich. Der umfassende Bericht zeigt die desolate Situation von Umwelt und Natur in Tibet. Mit Vorwort von Kalon Tripa (Premierminister) Prof. Samdhong Rinpoche. mehr lesen

Bundestag gegen rasche Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen China (27. Oktober 2004)
Berlin - Der Bundestag spricht sich gegen eine rasche Aufhebung des EU-Waffenembargos gegen China aus. mehr lesen

Wirtschaftliche Zusammenarbeit darf nicht zu einer Ignorierung der Menschenrechte führen (26. Oktober 2004)
Potsdam - Professor Samdhong Rinpoche, Kalon Tripa (Ministerpräsident) der Central Tibetan Administration (CTA-Administration der Exiltibeter), hat am 26. Oktober die Friedrich-Naumann-Stiftung (FNSt) in Potsdam besucht. mehr lesen

Pressemitteilung: Premierminister Tibets in Berlin (24. Oktober 2004)
Berlin - Prof. Samdhong Rinpoche, Premierminister der Regierung Tibets im Exil, kommt morgen zu politischen Gesprächen nach Berlin. Er wird u.a. die Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Christa Nickels, sowie weitere Mitglieder des Bundestags-Ausschusses und Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/die Grünen treffen. mehr lesen

Gespräche China-Tibet: 3. Reise der Delegation des Dalai Lama - Stellungnahme des Sondergesandten Kasur Lodi Gyari, Leiter der Delegation der Regierung Tibet-in-Exil (13. Oktober 2004)
Dharamsala - Der Gesandte Kelsang Gyaltsen und ich besuchten China in Begleitung von zwei hochrangigen Assistenten, Sonam N. Dagpo und Bhuchung K. Tsering vom 12. bis 29. September 2004. Seit 2002 war dies die dritte China-Reise unserer Delegation. mehr lesen

Beschluss: Tibet BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (3. Oktober 2004)
Kiel, Ostseehalle 23. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz. mehr lesen

Tenzin Delek Rinpoche – Häufig Gestellte Fragen (11. September 2004)
Tenzin Delek Rinpoche – Wieso sitzt er in Todeshaft? mehr lesen

PRESSEERKLÄRUNG: Dritter Besuch tibetischer Gesandter – Testet Chinas Absichten (11. September 2004)
Berlin/Washington D.C./Amsterdam - Das Büro Seiner Heiligkeit des Dalai Lama und die tibetische Regierung im Exil haben heute mitgeteilt, dass der Sondergesandte des Dalai Lama, Lodi Gyari, und sein Kollege, Kelsang Gyaltsen, sowie zwei Begleiter morgen, am 12. September 2004, zu einem dritten Besuch von Indien nach China reisen werden. mehr lesen

EU Troika reist vom 20 – 23. September zu seltenem Besuch nach Tibet. EU - China Dialog muss Tibet thematisieren; Aufrechterhaltung des Waffenembargos (10. September 2004)
Amsterdam - Die International Campaign for Tibet (ICT) begrüßt den Vorschlag der EU-Präsidentschaft, noch vor dem bilateralen EU-China Menschenrechtsdialog in Peking am diesen Monats vom 20. – 23. September 2004 nach Tibet zu reisen. mehr lesen

Redebeitrag für den Menschenrechtslauf (28. August 2004)
Redebeitrag von der ICT anlässlich der Übergabe der Olympischen Spiele von Athen an Peking. mehr lesen

PRESSEERKLÄRUNG - Countdown für China: Verantwortung als Gastgeber. Bislang kein Anzeichen, Tibetkonflikt lösen zu wollen (26. August 2004)
Berlin/Washington/Amsterdam/Athen: Mit Ende der 28. olympischen Sommerspiele in Athen kommenden Sonntag hat für China der Count Down begonnen. Die International Campaign for Tibet (ICT) ruft Peking dazu auf, seine Repressionen gegenüber Tibet zu beenden und sich seiner Rolle als nächster Gastgeber der Spiele würdig zu erweisen. mehr lesen

Erfolgreicher Start der Tibet Olympia Kampagne in Athen (25. August 2004)
Athen - Am Fuss der Akropolis hat eine Gruppe von Tibetern eine grosse "Flagge" enthüllt, um gegen die Spiele 2008 in Peking zu protestieren. mehr lesen

Dalai Lama von zunehmendem Interesse an Religion in China ermutigt (2. August 2004)
Der Dalai Lama sagte, er fühle sich durch das zunehmende Interesse für Religion in China ermutigt. Er sprach am 28. und 31. Juli 2004 zum Ende der zehntägigen buddhistischen Belehrungen in Dharamsala zu mehreren hundert taiwanesischen und chinesischen Anhängern. mehr lesen

Fischer in China: Offene Kritik an Menschenrechtsverletzungen (15. Juli 2004)
beijing - In ungewöhnlich deutlicher Form hat Bundesaußenminister Joschka Fischer in China Defizite bei den Menschenrechten kritisiert und Peking zur friedlichen Lösung der Konflikte mit Taiwan und Tibet aufgerufen. Im Menschenrechtsbereich gebe es „einerseits Fortschritte und andererseits große Besorgnis" über die Todesstrafe und die so genannte Administrativhaft in Umerziehungslagern, sagte Fischer am Donnerstag nach Gesprächen mit dem chinesischen Außenminister Li Zhaoxing in Peking. mehr lesen

Sonderberichterstatter für Folter kündigt Verschiebung seines China-Besuchs an (16. Juni 2004)
Der Sonderbeauftragte für Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung der UN Menschenrechtskommission, Theo van Boven, gab heute folgende Erklärung ab. mehr lesen

Presseerklärung: 15 Jahre nach Tiananmen - International Campaign for Tibet fordert Einhaltung der Menschenrechte in China (3. Juni 2004)
Berlin - Anlässlich des 15. Jahrestags der brutalen Unterdrückung der Demokratiebewegung in Peking ruft die International Campaign for Tibet (ICT) die chinesische Führung auf, das Massaker von Tiananmen neu zu bewerten und ihre Politik gegenüber Tibet zu ändern. mehr lesen

Befürchtung neuer Restriktionen für das Tibet Büro in Nepal (2. Juni 2004)
Die Tibeter in Nepal und ihre nepalesischen Sympathisanten fürchten, daß die Regierung Nepals sich gezwungen sehen könnte, die Aktivitäten der Vertretung des Dalai Lama und des “Refugee Reception Centre” (Flüchtlings-Auffangslager) in Kathmandu weiter einzuschränken. mehr lesen

US-Senat fordert die Freilassung von Tenzin Delek Rinpoche (28. Mai 2004)
Wortlaut der Resolution und Bemerkungen des Senators Brownback Senatsresolution No. 365 – Stellungnahme des Senats zu der Inhaftierung tibetischer politischer Gefangener durch die Volksrepublik China. mehr lesen

Infoblatt zur Regierung Tibets im Exil (26. Mai 2004)
Tibeter im Exil: mehr lesen

US-Kommission weist deutlich auf Chinas strenge Kontrolle der tibetischen Religion hin (13. Mai 2004)
Die United States Commission on International Religious Freedom (USCIRF) (US-Kommission für Religionsfreiheit in aller Welt) schreibt in ihrem jedes Jahr von ihr herausgegebenen Bericht, daß die chinesische Regierung die religiösen Aktivitäten und die Kultstätten in Tibet weiterhin unter strenger Kontrolle hält. Es wird darin vorgeschlagen, die USA sollten eine offizielle Vertretung in Lhasa einrichten, "um verfolgen zu können, wie sich die Religionsfreiheit und andere Menschenrechte in Tibet entwickeln". mehr lesen

Anhörung von Geshe Lobsang Tenpa - Student von Tenzin Delek Rinpoche (12. Mai 2004)
Kanadisches Parlament Unterausschuss für Menschenrechte und internationale Entwicklung des Ausschusses für Auswärtigen und Internationalen Handel. mehr lesen

Pressemitteilung des deutschen Bundestags: Chinesischer Ministerpräsident besucht Bundestag (4. Mai 2004)
Bundestagspräsident Thierse empfing den chinesischen Ministerpräsidenten WEN Jiabao zu einem Meinungsaustausch im Deutschen Bundestag. Anschließend ließ der Gast sich das Reichstagsgebäude zeigen. mehr lesen

Tibetischer Jugendkongreß sagt Hungerstreik ab, nachdem die Stellvertreterin des UN Generalsekretärs Hilfe seitens der UNO zugesagt hat (3. Mai 2004)
New York - Der Tibetan Youth Congress (TYC) stellte am 3. Mai seinen unbefristeten Hungerstreik vor den Vereinten Nationen ein, nachdem die stellv. UN-Generalsekretärin Carolyn McAskie den Ort des Geschehens um 4.30 nachmittags aufgesucht hatte. Sie sicherte den Hungerstreikenden zu, daß die zuständigen UN-Organe sich mit den von ihnen vorgetragenen Forderungen beschäftigen würden. mehr lesen

Presseerklärung: Bundeskanzler soll Wen Jiabao zu Verhandlungen auffordern – Mahnwachen für Tibet (2. Mai 2004)
Berlin - Die International Campaign for Tibet appelliert an Bundeskanzler Gerhard Schröder, den chinesischen Premierminister Wen Jiabao zu Verhandlungen mit dem Dalai Lama aufzufordern. Wen Jiabao befindet sich vom 3. – 5. Mai zu politischen Gesprächen in Berlin. mehr lesen

Chinesische Behörden richten in Tibet ein Internet-Identifikationssystem zur Online-Überwachung ein (30. April 2004)
Kathmandu, 30. April 2004: 2003 wurde in Lhasa ein neues Internet- Überwachungssystem eingeführt. Die Anwender müssen eine individuelle Registrierungsnummer und ein damit verbundenes Paßwort benutzen, um über Internet Explorer oder andere Portale Zugang ins Internet zu erhalten, bzw. in öffentlichen Internet-Cafés E-Mails abzuholen oder zu versenden. Dies ist die neueste Überwachungsmaßnahme, mit der Computer-Nutzer in der TAR von den chinesischen Behörden konfrontiert werden. Es handelt sich hierbei um eine einzigartige Vorgehensweise, denn sie betrifft den einzelnen Nutzer, anstatt in ein Computersystem integriert zu sein. mehr lesen

Dringende E-Mail Aktion - Bitte Machen Sie Mit! (28. April 2004)
Vom 3. - 5. Mai 2004, also nächste Woche, kommt Wen Jiabao, der Premierminister der Volksrepublik China zu Gesprächen nach Berlin. Er wird unter anderem mit dem Bundestagspräsidenten Wolfgang Thierse zusammentreffen. mehr lesen

Hungerstreikende in kritischem Zustand. Tschechien sagt Unterstützung zu. (28. April 2004)
New York - Die Tibeter, welche die Hungerstreikenden heute Morgen am 27. Tag ihres Hungerstreiks besuchten, waren zutiefst erschreckt über deren Zustand. Besonders Dolma Choephel befindet sich inzwischen in einer kritischen Lage. Augenzeugen berichten, sie können nicht mehr auf eigenen Füßen stehen. mehr lesen

Ein offener Brief an Kofi Annan von den drei tibetischen Hungerstreikenden (28. April 2004)
Sehr geehrter Herr Generalsekretär... mehr lesen

Pressemitteilung: Hungerstreik am Geburtstag des Panchen Lama (24. April 2004)
Berlin/New York - Am Geburtstag des 11. Panchen Lama am 25. April 2004 fordern drei junge Tibeter in einem unbefristeten Hungerstreik die Rückkehr des Panchen Lama in sein Kloster Tashi Lhunpo. mehr lesen

Richard Gere und US-Botschafter Siv sprachen mit den drei Tibetern im Hungerstreik vor der UNO in New York (14. April 2004)
Mehr als 300 Unterstützer zeigten gestern trotz heftigen Regens und Winds Solidarität mit den drei Tibetern des Tibetischen Jugendkongresses (TYC), die vor der UNO in New York seit 13 Tagen mit einem Hungerstreik gegen die Situation der Tibeter protestieren. mehr lesen

UN-Menschenrechtsexperten: Besorgnis über die Lage des tibetischen Mönchs (14. April 2004)
Die UN-Menschenrechtsexperten berichteten, sie seien "zutiefst besorgt über die Lage Tenzin Deleg Rinpoches" und "ebenso über die vermuteten Menschenrechtsverletzungen während seines Verfahrens". Sie drängen die Behörden, Tenzin Deleg Rinpoche ein erneutes Gerichtsverfahren zukommen zu lassen, in welchem die internationalen Normen und Standards der Rechtsstaatlichkeit gewahrt werden. mehr lesen

Pressemitteilung: 20 000 Botschaften bilden eine (7. April 2004)
Genf - Hunderte von Menschen aus aller Welt demonstrieren heute nahe der 60. Sitzung der Menschenrechts kommission der Vereinten Nationen, Genf, für den tibetischen Mönch Tenzin Delek. Sie verlangen von China ein rechtsstaatliches Verfahren und den Respekt der Menschenrechte. mehr lesen

Kundgebung für angesehenen tibetischen Mönch, Tenzin Delek Rinpoche, am 7. April in Genf (5. April 2004)
Der 7. April 2004 ist der 2. Jahrestag der Verhaftung von Tenzin Delek Rinpoche und fällt zugleich in die 60. Sitzungsperiode der UN-Menschenrechtskommission. mehr lesen

Verhaftung eines tibetischen Volkssängers und eines Komponisten durch das chinesische Staatssicherheitsbüro (3. April 2004)
Radio Free Asia (RFA) berichtet, dass Beamte des chinesischen Volkssicherheitsbüros in Qinghai den tibetischen Sänger Namkha und den Komponisten Bakocha verhaftet haben. Der Grund für die Verhaftungen läge in dem politischen Inhalt ihrer Musik. mehr lesen

Unbefristeter Hungerstreik als letztes Mittel des Tibetischen Jugendkongresses (TYC) (2. April 2004)
New York, Dharamsala, Genf - Trotz zahlloser Bemühungen der internationalen Gemeinschaft und der Tibeter verschlechtert sich die sozio-politische Situation in Tibet weiter. Die Hinrichtung von Lobsang Dhondup am 26. Januar 2003, das Todesurteil gegen Tenzin Delek Rinpoche und die Verurteilung von Geshe Sonam Phuntsok zeigen nur zu deutlich, daß willkürliche Verhaftungen und Inhaftierungen, unfaire Prozesse, Folter, Mißhandlungen und Hinrichtungen in Tibet noch immer an der Tagesordnung sind. mehr lesen

China: Menschenrechtslage dramatisch, EU-Waffenembargo aufrechterhalten (1. April 2004)
Menschenrechtsreport Nr. 33 der Gesellschaft für bedrohte Völker: Zusammenfassung. mehr lesen

Schakabpas Pass wieder aufgetaucht – Unabhängigkeit Tibets vor 1949 erneut bewiesen (31. März 2004)
Mit großer Begeisterung gibt Friends of Tibet (Indien) bekannt, dass der Pass von Tsepon Schakabpa Wangchuk Dedhen, ausgestellt im unabhängigen Tibet, nach vielen Jahren wieder aufgetaucht ist, sichergestellt wurde und nun am 29. März 2004 Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama präsentiert wurde. mehr lesen

Verhaftung eines Mönchs wegen des Besitzes der tibetischen Nationalflagge und eines Bildes des Dalai Lama (31. März 2004)
Radio Free Asia (RFA) berichtet, dass ein junger Mönch im Kloster Ganden außerhalb Lhasas verhaftet worden sei, weil er ein Foto des Dalai Lama und die tibetische Nationalflagge in seinem Quartier aufbewahrt hatte. mehr lesen

Machtübergabe des Dalai Lama an das Parlament der Tibetischen-Regierung-im-Exil (ATPD) (31. März 2004)
Wie Asian News International (ANI) berichtete, hat das Parlament der Tibetischen Regierung im Exil ein vom Dalai Lama vorgeschlagenes Siebenpunkteprogramm verabschiedet, um seine Befugnisse an das Parlament oder die Versammlung der Tibetischen Volksvertreter (ATPD) zu übertragen. mehr lesen

UN Expertenbericht Über Erschreckende Analphabetenrate in Tibet (30. März 2004)
Die UN Bildungsexpertin, Frau Katarina Tomasevski, berichtete auf der 60. Sitzung der UN Menschenrechtskommission (UNCHR) von einer erschreckenden Analphabetenrate in Tibet, die weit hinter dem Durchschnitt Chinas zurückliege. mehr lesen

Takna Jigme Sangpo: „Mein Standpunkt bezüglich Tibets Zukunft bleibt unverändert" (18. März 2004)
Der über siebzig Jahre alte ehemalige politische Gefangene Takna Jigme Sangpo verbüßte die längste Haftstrafe von allen Gewissensgefangenen in Tibet. Nach seiner aus Gesundheitsgründen erfolgten Entlassung aus der Haft sprach er vor verschiedenen Foren über Tibet und die Menschenrechte in China. Siebenunddreißig Jahre hinter Gittern konnten den Geist des bärtigen alten Mannes nicht brechen. Körperlich gebrechlich, doch geistig voller Kraft sprach er nach seiner Ankunft in Dharamsala am 16. März mit Pressevertretern. mehr lesen

Der Traum von China als großer Nation (13. März 2004)
Schlussrede von Dr. Gudrun Henne auf der Solidaritätsdemonstration für Tibet anläßlich des 45. Jahrestags des Tibetischen Nationalen Volksaufstands, 13. März 2004. mehr lesen

Pressemitteilung: China soll verhandeln (13. März 2004)
Berlin - Fast dreihundert Menschen haben mit bunten Tibetfahnen und Luftballons vor der chinesischen Botschaft für die friedliche Lösung des Tibet-Konflikts demonstriert. mehr lesen

Ein Aufstand der Geknechteten: Die Vorgeschichte des 10. März 1959 (10. März 2004)
Unmittelbar nach ihrer Machtübernahme im Jahre 1949 begann die Kommunistische Partei Chinas den Anspruch geltend zu machen, dass Tibet ein Teil des chinesischen Territoriums sei und dass das tibetische Volk nach "Befreiung" von den "imperialistischen Kräften" und vom "reaktionären Feudalregime in Lhasa" dürste. Bis Oktober 1950 war die "Volksbefreiungsarmee" bis zur Hauptstadt der tibetischen Provinz Kham, Chamdo, vorgedrungen, wo das Ostkommando der tibetischen Armee sein Hauptquartier hatte. Die Provinz wurde zerschlagen und der Gouverneur Ngawang Jigme Ngabo gefangengenommen. Auch in die nordöstliche Grenzprovinz Tibets, Amdo, fielen chinesische Truppen unbemerkt ein, wobei sie militärische Zusammenstöße, die internationale Aufmerksamkeit erregen könnten, vermieden. Der 15-jährige Dalai Lama, sein Gefolge und ausgewählte Regierungsbeamte verließen die Hauptstadt und bildeten in Yatung nahe der indischen Grenze eine provisorische Verwaltung. mehr lesen

Grußwort von Claudia Roth, Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, zum 10. März 2004, dem 45. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstandes von 1959 (10. März 2004)
Das Gedenken an den tibetischen Volksaufstand vom 10. März 1959 erinnert uns an die nach wie vor ungelöste Situation in Tibet. mehr lesen

Grußwort zur Mahnwache vor der chinesischen Botschaft anlässlich des 45. Jahrestages des Volksaufstandes der Tibeter gegen die Chinesen am 10. März 2004 (10. März 2004)
Nach wie vor sind in der VR China Freiheits- und Bürgerrechte eingeschränkt. Den Tibetern werden grundlegende Rechte, wie Religions- und Meinungsfreiheit, vorenthalten, die tibetische Kultur wird unterdrückt. Mönche und Nonnen sind inhaftiert, unter dem Vorwurf des Separatismus werden Tibeter festgenommen. Abt Tenzin Delek Rinpoche droht in Kürze die Hinrichtung. Wir müssen alles daran setzen, dass diese Todesstrafe nicht vollzogen wird. Und wir müssen auch künftig deutlich machen, dass die Bundesrepublik Deutschland und die westlichen Staatengemeinschaft nicht tatenlos zusehen, wenn Bürger- und Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Die Regierung in Peking ist aufgerufen, nun endlich den Dialog mit dem Dalai Lama über eine wirkliche Autonomie Tibets zu beginnen. mehr lesen

Grußwort von Gudrun Kopp, Mitglied des Deutschen Bundestages, zum 10. März (10. März 2004)
Tibet-Grußwort mehr lesen

Hängt die Schneelöwen raus! (10. März 2004)
Mit einer Bürgeraktion "Zeigen Sie Flagge" wollen Tibet-Aktivisten auf das Unrecht auf dem Dach der Welt aufmerksam machen. Berlin als buddhistischer Hotspot ist dazu prima geeignet. Am Samstag gibts die dazu passende Demo. mehr lesen

Botschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zum 10. März 2004, dem 45. Jahrestag des tibetischen Volksaufstandes (10. März 2004)
Heute begehen wir den 45. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstandes von 1959. Ich ehre die vielen mutigen tibetischen Frauen und Männern, die ihr Leben für die Freiheit Tibets geopfert haben. Wir werden uns immer an sie erinnern. mehr lesen

Presseerklärung zum 10. März 2004: Auch Bundesregierung soll Flagge für Tibet zeigen (9. März 2004)
Gemeinsame Presseerklärung der Tibet Initiative Deutschland e. V. (TID), dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V. (VTD) und der International Campaign for Tibet Deutschland e. V. (ICT) zum Jahrestag des tibetischen Volksaufstands am 10. März. mehr lesen

Solidaritätsdemonstration für Tibet am 13. März 2004 in Berlin (9. März 2004)
In Berlin organisiert die ICT eine Demonstration vor der chinesischen Botschaft zusammen mit der Tibet Initiative Deutschland und dem Verein der Tibeter in Deutschland e.V. mehr lesen

Pressemitteilung: Berliner flaggen für Tibet (8. März 2004)
Berlin - In nur fünf Tagen haben bereits über 350 Berliner und Brandenburger bei der International Campaign for Tibet (ICT) die Flagge Tibets bestellt. mehr lesen

Pressemitteilung: Tibetische Nonne Phuntsog Nyidrol nach 15 Jahren aus Haft entlassen (26. Februar 2004)
Berlin - Die International Campaign for Tibet begrüsst die Freilassung von Phuntsog Nyidron, eine der bekanntesten und längsten politischen Gefangenen Tibets, wurde angeblich am Dienstag, 24. Februar 2004 aus dem Drapchi Gefängnis in Lhasa entlassen. Ihre Freilassung war erst für März 2005 vorgesehen. mehr lesen

Diesjähriger US-amerikanischer Bericht zur Menschenrechtslage klagt China wegen Misshandlungen in Tibet an (25. Februar 2004)
Berlin - Das US-amerikanische Außenministerium veröffentlichte seinen jährlichen Länderbericht zur Menschenrechtslage. Der Bericht verfolgt das Verhalten der Regierungen während des vergangenen Jahres. Dabei stützt er sich vornehmlich auf die Informationen von US-amerikanischen Botschaftern. Es werden aber auch Informationen von Nichtregierungsorganisationen hinzugezogen. Der diesjährige Bericht erfasst erstmalig die Autonome Region Tibet (TAR) und die in die chinesischen Provinzen Qinghai, Yunnan, Gansu und Sichuan eingegliederten tibetischen Gebiete in dem einheitlichen Abschnitt „Tibet“. In Folge dieser neuen Form der Berichterstattung hat sich ein wesentlicher Teil der im Bericht hervorgehobenen Menschenrechtsverletzungen in Orten außerhalb der TAR ereignet. mehr lesen

Immer mehr Tibeter außerhalb der TAR kommen ins Gefängnis (6. Februar 2004)
Wie das in London ansässige Tibet Information Network (TIN) am 6. Februar berichtet, waren Ende Januar 2004 insgesamt 145 Fälle von wegen politischer Vergehen inhaftierter Tibeter bekannt – das heißt in ganz Tibet, einschließlich Amdo und Kham, die jetzt Teile der chinesischen Provinzen Qinghai, Gansu, Yunnan und Sichuan bilden. mehr lesen

Stern Spezial Biografie 1/2004, Dalai Lama, König ohne Reich (6. Februar 2004)
Der Dalai Lama: Den Tibetern ist er menschgewordener Gott, im Westen gilt er als größte Sehnsuchtsleinwand für Sinnsucher. Eine Begegnung mit dem 14. Dalai Lama, der als "wunscherfüllendes Juwel" auszog, sein Land zu befreien und dabei die Welt Weisheiten des Buddhismus lehrte und den geraden Weg zum Glück. mehr lesen

Presseerklärung: Der politische Gefangene Tenzin Delek Rinpoche aus Tibet befindet sich bei guter Gesundheit. Entscheidung über Vollzug des Todesurteils fällt erst im Dezember 2004. (4. Februar 2004)
Berlin - Tenzin Delek Rinpoche befinde sich im Tuandong Gefängnis in Sichuan, China, und sei bei guter Gesundheit, teilte das Auswärtige Amt der International Campaign for Tibet(ICT) mit. Die Europäische Union hatte heute eine Demarche beim chinesischen Aussenministerium unternommen, um über den Verbleib von Tenzin Delek Rinpoche zu erfahren. Der zweijährige Aufschub der Todesstrafe läuft frühestens am 2. Dezember 2004 ab, und nicht, wie zum Teil vermutet, bereits Anfang April. mehr lesen

'Drapchi 14' - Die Nonne Namdrol Lhamo wurde entlassen (3. Februar 2004)
Dharamsala - Das Tibetan Centre for Human Rights and Democracy (TCHRD) erhielt zuverlässige Informationen, nach denen Namdrol Lhamo, eine der letzten beiden noch inhaftierten Nonnen aus der sogenannten “Drapchi 14” Gruppe im September 2003 freigelassen wurde. mehr lesen

Nepal schiebt drei weitere tibetische Flüchtlinge ab (29. Januar 2004)
ICT (Kathmandu) - Drei tibetische Flüchtlinge, darunter ein Minderjähriger, wurden von nepalesischen Beamten an der Grenze zu China, der Freundschaftsbrücke in Dram am 13. Januar an die chinesische Grenzpolizei übergeben. Dies berichten Quellen der International Campaign for Tibet (ICT) vor Ort. mehr lesen

Abgeordnete in Paris boykottierten chinesischen Präsidenten (27. Januar 2004)
paris - Aus Protest gegen Menschenrechtsverletzungen haben mehrere Dutzend Abgeordnete am Dienstag in Paris eine Rede des chinesischen Staats- und Parteichefs Hu Jintao vor der Nationalversammlung boykottiert. Während auf den Straßen Hunderte von Demonstranten "Freiheit für Tibet" und "Hu Jintao - Mörder" skandierten, betonte dieser vor einem halbleeren Plenarsaal die "strategische Allianz" zwischen den Regierungen in Peking und Paris. mehr lesen

Bericht der ICT über brutale Behandlung abgeschobener Tibeter (23. Januar 2004)
Kathmandu - Es sind weitere Details über Folter und Misshandlung der achtzehn von Nepal gewaltsam nach China abgeschobenen Tibeter bekannt geworden. Ehemalige Zellengenossen aus dem Gefängnis in Shigatse, Autonome Region Tibet (TAR), haben nochmals von Vorfällen berichtet, in denen die achtzehn deportierten mit elektrischen Stöcken geschlagen, wiederholt in die Genitalien getreten und drei bis viermal in der Woche dazu gezwungen wurden, vier bis fünf Stunden nackt im Freien zu stehen. mehr lesen

TIBET: Prostitution nimmt zu - Diskrepanz von Armut und Anspruch verantwortlich (14. Januar 2004)
London - In der autonomen Region Tibet hat nach einem neuen Bericht des in London ansässigen Tibet-Informationsnetzwerks (TIN) die Prostitution seit Anfang der 90er Jahre dramatisch zugenommen. mehr lesen

NEPAL: Auslieferung tibetischer Flüchtlinge durch nepalesische Grenzschutzpolizisten (9. Januar 2004)
Washington D.C. - Nepal übergibt 21 tibetische Flüchtlinge an China. Chinesische Undercover-Polizisten als Agenten für die nepalesische Grenzpatrouille tätig. mehr lesen

Presseerklärung: Khenpo Jigme Phuntsok verstorben - Nachruf (8. Januar 2004)
Khenpo Jigme Phuntsok, der hoch verehrte Lehrer des tibetischen Buddhismus und Gründer des Larung Gar Instituts in Osttibet nahe der Stadt Serthar (chinesisch: Seda) in der heutigen Provinz Sichuan, verstarb am 7. Januar 2004 um ca. 9.40 Ortszeit in einem Krankenhaus in Chengdu. Er wurde 70 Jahre alt. mehr lesen

Jahresbericht über Menschenrechtsverletzungen in Tibet 2002 (6. Januar 2004)
Klicken Sie hier, um den Bericht zu lesen. mehr lesen

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