International Campaign for Tibet
 

Schlagzeilen 2003

Infoblatt - Tenzin Delek Rinpoche und Lobsang Dhondup (23. Dezember 2003)
Am 26. Januar 2003 wurde der tibetische Bauer Lobsang Dhondup, 28, in Ganzi im östlichen Tibet in der Provinz Sichuan hingerichtet. Diese Hinrichtung erfolgte nach einem geheimen Gerichtsverfahren bei dem Höheren Volksgerichtshof Chengdu ohne rechtsstaatliches Verfahren. Das Gericht bestätigte auch das über den 52-jährigen angesehenen Mönchen Tenzin Delek Rinpoche verhängte Todesurteil, das jedoch für zwei Jahre aufgeschoben wurde. mehr lesen

UN-Mission kritisiert nach Besuch in China den schlechten Bildungsstandard in Tibet (23. Dezember 2003)
Die UN-Sonderberichterstatterin für das Recht auf Bildung hat einen Bericht veröffentlicht, in dem sie das von China für die Bevölkerung bereit gestellte Bildungsangebot bemängelt und insbesondere ihre Bedenken bezüglich der den “Minderheiten” aufgezwungenen Ausbildung äußert, bei der ihnen jegliche religiöse oder sprachliche Identität abgesprochen wird. Des weiteren kritisierte sie die hohe Analphabetismusrate in Tibet. mehr lesen

Der 10. Panchen Lama (1938-1989) (22. Dezember 2003)
Hintergrund mehr lesen

Infoblatt - Das Gestohlene Kind Tibets (22. Dezember 2003)
Gedhun Choekyi Nyima wurde vom 14. Dalai Lama als einer der wichtigsten religiösen Führer Tibets anerkannt. Er ist bekannt unter dem Titel des Panchen Lama und ist eines der jüngsten Opfer der chinesischen Gewaltherrschaft über das tibetische Volk. mehr lesen

Sieben immer noch in Haft - Bericht der ICT aus Shigatse (22. Dezember 2003)
Sieben der 18 im Mai aus Nepal nach China abgeschobenen Flüchtlinge sind immer noch in Haft. Ein neues Gefängnis in Shigatse für tibetische Flüchtlinge heißt hohnvoll „Neues Empfangszentrum Tibets". mehr lesen

Keine Aufhebung des EU-Embargos für Waffenlieferungen an China (18. Dezember 2003)
Brüssel - Entschließung des Europäischen Parlaments zu den Waffenverkäufen an China. mehr lesen

PRESSEERKLÄRUNG - Bericht der USA: Religiöse Unterdrückung in Tibet hält an (18. Dezember 2003)
Washington, D.C. - Die International Campaign for Tibet (ICT) ruft die USA auf, ihre Haltung gegenüber China an ihre Berichterstattung anzupassen. mehr lesen

Ein offener Brief an Wen Jiabao zu seinem Besuch in den USA im Dezember 2003 (9. Dezember 2003)
Offener Brief eines Tibeters mit chinesischer Staatsangehörigkeit an Wen Jiabao anlässlich seines Besuchs in den USA vom 7. bis 10. Dezember 2003. mehr lesen

Chinesische Grenzpolizei schießt auf Tibeter - Bericht von ICT (4. Dezember 2003)
Kathmandu - Vergangenes Jahr haben nach voneinander unabhängigen Augenzeugenberichten westlicher Bergsteiger chinesische Grenzpolizisten nicht nur auf tibetische Flüchtlinge gefeuert, sondern sie sogar noch ein Stück über den Nangpa-La bis auf nepalesisches Territorium verfolgt. Kurz nach dem Vorfall sprachen nepalesische Polizisten in Namche Bazaar, der Hauptortschaft südlich des Nangpa-La, mit Menschenrechtsbeobachtern von ICT. mehr lesen

Der chinesischer Premierminister stellt die Ernsthaftigkeit des Dialogs mit dem Dalai Lama in Frage (4. Dezember 2003)
Washington, D.C., USA - Am Abend seines ersten offiziellen Besuchs in Washington, D.C., nahm der chinesische Premierminister Wen Jiabao zu Tibet Stellung und fragte, ob China ernsthaft bestrebt ist, durch Dialoge und Verhandlungen mit den Vertreten des Dalai Lamas Fortschritte zu erzielen. mehr lesen

Chinesen bauen Straße zum Nangpa-La aus, um den Flüchtlingsstrom nach Nepal zu verhindern - Bericht der ICT (4. Dezember 2003)
ICT, Kathmandu - Informationen von ICT zufolge hat die chinesische Regierung in ihrem Bemühen, dem Flüchtlingsstrom aus Tibet Einhalt zu gebieten, vor kurzem eine befestigte Straße nach Gyaplung, das in sechs Kilometern Entfernung vom gletscherbedeckten Nangpa-La (Nangpa-Paß) an der nepalesisch-chinesischen Grenze liegt, fertiggestellt. Für tibetische Flüchtlinge führt die wichtigste Fluchtroute nach Nepal über den 19.000 Fuß (5.716 m)über dem Meeresspiegel liegenden Nangpa-La. mehr lesen

Nepals Zurückweisung an China, Einschränkung der Handelsaktivitäten - Bericht der ICT (3. Dezember 2003)
Kathmandu - Nepal verwehrte Händlern aus Tibet kürzlich in der Region von Solu Khumbu die Einreise nach Nepal, um dort Handel zu betreiben. Nepal verstieß damit gegen ein Jahrzehnte altes Abkommen über freie Grenzbewegungen, berichten einige nepalesische und tibetische Händler aus der Region. mehr lesen

PRESSEMITTEILUNG: Chinas Todes-Count Down für Tenzin Delek - macht Schröder mit? (3. Dezember 2003)
Berlin - Heute genau vor einem Jahr wurde der tibetische Mönch Tenzin Delek Rinpoche von der chinesischen Regierung zum Tode verurteilt. Mit Nachdruck fordert die International Campaign for Tibet (ICT) Peking auf, den Geistlichen freizulassen und von Bundeskanzler Gerhard Schröder, sich in China für seine Freilassung und deutlich für den Schutz der Nationalitäten in China auszusprechen. mehr lesen

Tibets Glücksspiel - Der Tibetan Youth Congress und die Politik der Gewaltlosigkeit des Dalai Lama (2. Dezember 2003)
Können die Gespräche des Dalai Lama mit China erfolgreich sein? mehr lesen

Sorge um die Gewissensgefangenen unter besonders hartem Strafvollzug in Drapchi (25. November 2003)
Ehemalige politische Gefangene aus Tibet äußerten tiefe Besorgnis um ihre einstigen Mitgefangenen, die wegen ihrer Beteiligung an den Protesten während des Besuches der UN-Delegation im Oktober 1997 und der EU-Troika im Mai 1998 in den besonders strengen "Straftrakt" von Drapchi kamen. mehr lesen

Hintergrundpapiere (21. November 2003)
Hier finden Sie Hintergrundpapiere zu verschiedene Themen über Tibet. mehr lesen

Die chinesische Besatzung Tibets – ein Überblick (21. November 2003) mehr lesen

Religiöse Unterdrückung in Tibet (21. November 2003) mehr lesen

Die Verfolgung buddhistischer Nonnen in Tibet (21. November 2003)
In der politischen Widerstandsbewegung haben Nonnen eine weitaus bedeutendere Rolle eingenommen als ihre traditionelle Stellung innerhalb der tibetischen Gesellschaft oder ihr gegenwärtiger Bevölkerungsanteil vermuten lässt. Entsprechend wurden sie in zunehmendem Maße Festnahmen, Folter und langjährigen Haftstrafen unterworfen. Nonnen, die sich an Protestaktionen beteiligt haben, erklärten, ihre Position ausserhalb der Laiengesellschaft bringe sowohl ein grösseres Ausmaß an Freiheit mit sich als auch ein wachsendes Gefühl von Verantwortung, sich im politischen Widerstand zu engagieren - vor allem angesichts der Gefahren und des Leids, die politische Aktivitäten für abhängige Familienangehörige mit sich bringen würden. mehr lesen

Politische Gefangene in Tibet (21. November 2003)
Willkürliches Festhalten, lange Haftstrafen und Folter zahlreicher Tibeter sind weiterhin alltäglicher Bestandteil der chinesischen Herrschaft in Tibet. Die Strategie Chinas zielt darauf ab, jeglichen Widerstand gegen ihre kommunistische Gewaltherrschaft über Tibet zu unterdrücken. Tibeter machen nur 0,2 Prozent der gesamten unter chinesischer Herrschaft lebenden Bevölkerung aus. Dennoch sind im Jahre 1995 laut Human Rights Watch in Tibet mehr Verhaftungen politischer und religiöser Gefangener bekannt geworden als in allen anderen Regionen Chinas zusammen. mehr lesen

Resolution des „Forums des Europäischen Parlaments zu Tibet: Die Antwort der EU zum sino-tibetischen Dialog“, verabschiedet am 12. November 2003, Europäisches Parlament, Brüssel (18. November 2003)
Die Teilnehmer des „Forums des Europäischen Parlaments zu Tibet“, darunter Abgeordnete des Europäischen Parlaments aller Mitgliedsstaaten sowie deren nationaler Parlamente und der Parlamente der Beitrittsstaaten haben sich am 12. November 2003 in Brüssel versammelt, um gemeinsam über die Situation in Tibet und die Reaktion der Europäischen Union auf den sino-tibetischen Dialog zu beraten. mehr lesen

Exklusivbericht der ICT: Widerstand in Kandze geht weiter (14. November 2003)
Die Autonome Präfektur Tibet Kandze (Chinesisch: Garzi) widersetzt sich weiterhin offen den Maßnahmen gegen Rede- und Religionsfreiheit, die dort von den chinesischen Behörden eingesetzt werden. mehr lesen

Tibeter in der Tourismus-Industrie der TAR werden immer schärfer kontrolliert (10. November 2003)
Seit Ende der 80er Jahre dringen immer häufiger Berichte über die Verdrängung von tibetischen Touristenführern (guides), besonders von solchen, die in den Schulen der Exilgemeinschaft in Indien ausgebildet wurden, nach draußen. Die Gründung der “Guide Company” (chin. Dao yu Gong ci) im Jahr 2000 war ein Riesenschritt in Richtung Kontrolle der Touristenführer. mehr lesen

Ein Tibetbeauftragter für Europa: Brief aller TSGs (21. Oktober 2003)
Auf der 4. Konferenz der Tibetunterstützergruppen in Prag vom 18. - 21. Oktober 2003 verabschiedeten 132 Organisationen einen Brief an alle europäischen Regierungsoberhäupter. Sie fordern einen europäischen Beauftragten für Tibet. mehr lesen

Verstorbener Mönch schrieb Brief an die Menschheit (13. Oktober 2003)
Nyima Drakpa, ein tibetischer Mönch, starb am 2. Oktober 2003 an den Folgen der Folter in einem chinesischen Gefängnis. In seiner letzten dokumentierten Mitteilung forderte er internationale Aufmerksamkeit für Chinas grausamen Umgang mit dem tibetischen Volk. mehr lesen

Frauen - Neues Leid in Tibet ( 7. Oktober 2003)
Der wirtschaftliche Wandel hat die Städte in Tibet verändert. Frauen verdienen ihr Geld im Rotlichtviertel, tun alles, um zu überleben. mehr lesen

Seine Heiligkeit der Dalai Lama zum sino-tibetischen Konflikt und die weltpolitische Lage seit dem 11. September 2001 (15. September 2003)
Der folgende Text ist das aus dem Englischen übersetzte Interviews, das der Dalai Lama (SHDL) dem Voice of America – China Service am 11. September 2003 während seines Besuchs in Washington DC gab. Das Interview mit Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama (SHDL) wurde von Zhang Jing (ZJ) des VOA China Service geleitet. mehr lesen

PRESSEMITTEILUNG: Bundespräsident Rau reist zu Staatsbesuch nach China (10. September 2003)
Berlin - Bundespräsident Dr. Johannes Rau hat auf seiner einwöchigen Chinareise die Chance, Hu Jintao zu einem wirklichen Dialog mit dem Dalai Lama zu bewegen. mehr lesen

Erste Zusammenkunft des Dalai Lama mit führenden Beamten in Washington seit der Wiederaufnahme der Gespräche mit China (4. September 2003)
Washington, D.C. - Das Oberhaupt der Tibeter, der Dalai Lama, wird Washington, D.C., vom 8. bis 11. September 2003 besuchen, um seiner Dankbarkeit für die anhaltende Unterstützung der USA für Tibet und seiner Besorgnis über die Menschenrechtslage und wirtschaftliche Unterdrückung der Tibeter Ausdruck zu verleihen. Des Weiteren wird er Mitglieder der Regierung von Präsident Bush und den US-Kongress über den Stand der Gespräche zwischen seinen Vertretern und der chinesischen Regierung unterrichten. mehr lesen

Zusammenfassung: Grenzüberschreitung, Chinas Eisenbahnstrecke nach Lhasa, Tibet (2. September 2003)
Die 70seitige Studie "Crossing The Line: China´s Railway to Lhasa, Tibet" (September 2003) der International Campaign for Tibet (ICT) analysiert die wirtschaftlichen, militärischen, politischen und sozialen Auswirkungen des 1118 km langen Eisenbahnbaus von Gormo nach Lhasa. Erstmals veröffentlichte Satellitenbilder, Interviews mit Transportexperten des chinesischen Eisenbahnministeriums und Wirtschaftlichkeitsanalysen kommen zu dem Ergebnis, daß die Eisenbahn wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. Sie wird aus militärischen und politischen Gründen gebaut, um die Kontrolle durch China in Tibet zu erhöhen. mehr lesen

Pressemitteilung: Chinas tibetische Eisenbahn: kein Nutzen für Tibeter (2. September 2003)
Washington, D.C., Berlin: Die Studie der International Campaign for Tibet (ICT) „Crossing the Line: China´s Railway to Lhasa, Tibet” weist nach, dass die chinesische Regierung die Eisenbahn quer durch das tibetische Hochplateau nach Lhasa baut, um die politische Kontrolle über Tibet zu erhöhen und, entgegen ihrer Behauptung, nicht zum Nutzen des tibetischen Volks. mehr lesen

Flüchtlingsbericht von ICT: Chinesischer Einfluss in Nepal untergräbt die Rechte tibetischer Flüchtlinge; neues Licht auf kürzliche Zwangs-Rückführungen (7. August 2003)
Der zweite Jahresbericht über tibetische Flüchtlinge „Gefährliche Flucht 2002“ (Dangerous Crossing)[1] der International Campaign for Tibet (ICT) zeigt, dass die verstärkte Präsenz chinesischer Polizei im Grenzgebiet zu Nepal und Chinas politischer Einfluss ein erhebliches Hindernis für tibetische Flüchtlinge bedeutet, sowohl bei ihrer Flucht nach als auch bei dem Versuch, in Nepal zu bleiben. mehr lesen

Tibeter sind im chinesischen Rechtssystem verloren. Ein Aktivist freigelassen, andere jedoch weiterhin festgehalten (15. Juli 2003)
Human Rights Watch teilte heute mit, daß ein tibetischer Aktivist freigelassen wurde, was erfreulich ist, und forderte zugleich die Einstellung geheimer Gerichtsverfahren der chinesischen Behörden gegen andere Tibeter. Tserang Dondrup wurde am 11. Juli nach einem Jahr Haft freigelassen, allerdings gibt es nach wie vor kaum Informationen bezüglich der Umstände seiner Festnahme oder seiner Freilassung. mehr lesen

Pressemitteilung: Politische Gefangene mit längstem Strafmaß in Berlin (17. Juni 2003)
Berlin - Die tibetischen Nonne Ngawang Sangdrol, 26, über die das längste Strafmaß einer politischen Gefangenen in Tibet verhängt wurde, kommt heute (17. Juni) nach Berlin. Die International Campaign for Tibet Deutschland (ICT) organisiert ihren Besuch. mehr lesen


Erklärung von Ngawang Sangdrol
(13. Juni 2003)
Mitteilung an meine Landsleute und Tibetfreunde. mehr lesen

Stellungnahme vom Sonderabgesandten Lodi Gyari, dem Leiter der von Seiner Heiligkeit dem Dalai Lama nach China entsandten Delegation (11. Juni 2003)
Dharamsala - Infolge der Bemühungen Seiner Heiligkeit des Dalai Lama ist es uns im September 2002 gelungen, den direkten Kontakt mit der chinesischen Führung wieder aufzunehmen. Im Zuge dieser Entwicklung reisten mein Kollege Kelsang Gyaltsen und ich in Begleitung zweier Mitarbeiter, Sonam N. Dagpo und Bhuchung K. Tsering, vom 25. Mai bis zum 8. Juni 2003 nach China. mehr lesen

Der Dalai Lama besucht Deutschland: TIBET, CHINA UND DEUTSCHLAND. Von Prof. Dr. Jan Andersson (30. Mai 2003)
Berlin - Diese Woche besucht der Dalai Lama Deutschland ­als Ehrengast des Ökumenischen Kirchentages in Berlin und Abschlussredner einer medizinischen Tagung in München. Wie so häufig bei seinen Reisen in den westlichen Demokratien kommt der Friedensnobelpreisträger, um private Einladungen wahrzunehmen, auch wenn diesmal Treffen mit einigen Politikern eingeschoben werden. mehr lesen

Pressemitteilung: Die Suche nach dem verlorenen Kind (27. Mai 2003)
Berlin - Panchen Lama -Ausstellung auf dem Kirchentag / Unterschriftenaktion anlässlich des Dalai Lama-Besuchs. mehr lesen

Pressemitteilung: Vertreter des Dalai Lama zum zweiten Mal in China (25. Mai 2003)
Washington, D.C./Berlin - Die International Campaign for Tibet begrüßt den Besuch und drängt Joschka Fischer, dem Dalai Lama Unterstützung bei den Tibet-Verhandlungen anzubieten. mehr lesen

Bush: aktive amerikanische Unterstützung der Verhandlungen zwischen Tibet und China. Bericht des US amerikanischen Präsidenten vor dem Kongress (8. Mai 2003)
Washington D.C./Berlin: Der Tibetan Policy Act von 2002 verlangt, dass der US-amerikanische Präsident George W. Bush dem Kongress berichtet, welche Schritte die Vereinigten Staaten unternehmen, um die Verhandlungen zwischen dem Dalai Lama und China zu einer Lösung der Tibetfrage zu unterstützen. mehr lesen

PRESSEERKLÄRUNG: Nepal setzt 18 tibetische Flüchtlinge in Kathmandu gefangen - Gefahr der Abschiebung an chinesische Behörden (18. April 2003)
Kathmandu - Gestern verurteilte die nepalesische Regierung eine Gruppe von 18 tibetischen Flüchtlingen, darunter 10 Teenager, die am 15. April von der Polizei aufgegriffen worden waren, zu Gefängnisstrafen. Vertreter des Innenministeriums sprachen davon, daß die Flüchtlingsgruppe anschließend deportiert und den chinesischen Behörden in Tibet überstellt werden solle. mehr lesen

PRESSEMITTEILUNG Jetzt schweigen auch die USA: Keine Menschenrechtsschelte für China (12. April 2003)
Washington/Berlin: Die Delegation der Vereinigten Staaten für die 59. Tagung der UN Menschenrechtskommission versäumte es in Genf, mit Ablauf der Frist, eine Resolution einzureichen, die Chinas derzeitige Menschenrechtspolitik verurteilt. mehr lesen

PRESSEMITTEILUNG: China lässt politische Gefangene Ngawang Sangdrol ausreisen (31. März 2003)
Berlin/Washington: Die Nonne Ngawang Sangdrol (26), eine der bekanntesten politischen Gefangenen Tibets, konnte am Freitag, fünf Monate nach ihrer Entlassung aus dem Drapchi-Gefängnis in Lhasa, aus medizinischen Gründen in die USA ausreisen. Sie ist ein Symbol des tibetischen Widerstands. mehr lesen

China will noch härter zuschlagen (12. März 2003)
Beijing - „Gegen Separatisten, Terroristen und ketzerische Kulte“: Chinas Regierung hat am Dienstag einen verstärkten Kampf gegen Verbrechen und Korruption angekündigt. Die obersten Gesetzeshüter des Landes räumten vor der Vollversammlung des Nationalen Volkskongresses gleichzeitig ein, dass die Öffentlichkeit mit der Arbeit von Polizei und Gerichten unzufrieden sei. mehr lesen

Botschaft Seiner Heiligkeit des Dalai Lama zum 10. März 2003, dem 44. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstands (10. März 2003)
Einen herzlichen Gruß an alle Landsleute in Tibet und im Exil und an unsere Freunde und Unterstützer auf der ganzen Welt zum 44. Jahrestag des Tibetischen Volksaufstands von 1959. Obwohl es hinsichtlich der Tibet-Problematik insgesamt durchaus positive Entwicklungen gibt, so sind wir doch nach wie vor besorgt über die anhaltende Marginalisierung der Tibeter in ihrem eigenen Land und die Menschenrechtsverletzungen und die Unterdrückung der religiösen Freiheit des tibetischen Volkes im vergangenen Jahr. mehr lesen

PRESSEMITTEILUNG - Dalai Lama: Einzigartige Gelegenheit für China und Tibet, den Konflikt um Tibet zu lösen (10. März 2003)
Berlin/Amsterdam/Washington - Heute vor 44 Jahren wurde der Tibetischen Volksaufstands durch chinesische Soldaten brutal niedergeschlagen. Der Dalai Lama, der seit 1959 im Exil in Dharamsala, Nordindien, lebt, war in seiner Botschaft an das tibetische Volk zum Jahrestag des Volksaufstands vorsichtig optimistisch. mehr lesen

Nachruf: Lobsang Dhondup, Ex-Mönch und Händler (8. Februar 2003)
Geboren 15. Juni 1974 in Duphutse, Provinz Sichuan, China. Hingerichtet am 26. Januar 2003 in Kangding. mehr lesen

Erklärung des Präsidiums der EU zur Hinrichtung von Lobsang Dhondup (5. Februar 2003)
Brüssel - Die Europäische Union drückt hiermit ihr tiefes Bedauern und ihre Enttäuschung darüber aus, daß Lobsang Dhondup unmittelbar nach der Bestätigung seines Todesurteils durch das Oberste Volksgericht von Sichuan hingerichtet wurde, obwohl international wegen des Mangels an Transparenz im Prozeß gegen ihn und Tenzin Delek Rinpoche Bedenken geäußert worden waren. mehr lesen

China macht Verwandte von Lobsang Dhondup und Tenzin Deleg Rinpoche mundtot (4. Februar 2003)
Washington - Verwandte der zwei Tibeter, die wegen einer Reihe von Sprengstoffattentaten in Westchina zum Tode verurteilt wurden, sagen, die chinesischen Behörden hätten ihnen verboten, offen über den Fall zu reden. Erst fünf Tage nach seinem Tod hätten sie von der Hinrichtung Lobsang Dhondups durch ein amtliches Blatt erfahren. mehr lesen

Hinrichtung eines Tibeters löst weltweite Kritik aus (31. Januar 2003)
Der 28-Jährige war von den chinesischen Behörden angeklagt worden, für eine Reihe von Bombenanschlägen im Südwesten Chinas verantwortlich zu sein. mehr lesen

Menschenrechtsbeauftragter Poppe besorgt über Bestätigung zweier Todesurteile in China (29. Januar 2003)
Gerd Poppe, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt sagte heute (27.01.) zur Bestätigung zweier Todesurteile in China: "Die Bestätigung der Todesurteile gegen die beiden Tibeter Tenzin Deleg Rinpoche und Lobsang Dhondup am 26. Januar durch den Höheren Volksgerichtshof Chengdu geben zu großer Besorgnis Anlass. mehr lesen

Weitere Verhaftungen im Zusammenhang mit den zwei von China zum Tode verurteilten Tibetern aufgedeckt (28. Januar 2003)
Internationalen Tibet-Gruppen liegen Informationen vor, daß mindestens 10 Tibeter im Zusammenhang mit dem populären buddhistischen Lama Tenzin Delek Rinpoche und seinem Gefolgsmann Lobsang Dhondup, die inzwischen gegen ihre Todesurteile Berufung eingelegt haben, verhaftet wurden. mehr lesen

Konferenz von sieben Tibetunterstützungsgruppen aus dem deutschsprachigen Raum in München (23. Januar 2003)
Vertreter von sieben deutschsprachigen Tibetunterstützungsgruppen (TSG) trafen sich während des Wochenendes vom 10. bis 12. Januar 2003 in der bayrischen Hauptstadt München, Deutschland. Dies war die erste Zusammenkunft deutschsprachiger TSGs seit beinahe 10 Jahren. Zweimal waren sie in den frühen neunziger Jahren bereits zusammengekommen - zuerst in der Schweiz und anschließend in Deutschland. mehr lesen

Tibetische Kinder auf gefährlicher Flucht (23. Januar 2003)
Dharamsala, Tibeter schicken ihre Kinder ins indische Exil, damit sie statt der chinesischen eine tibetische Schulbildung bekommen. mehr lesen

Tibetische Flüchtlinge in Nepal zu drei Jahren Haft verurteilt (15. Januar 2003)
Kathmandu - Drei tibetische Flüchtlinge, darunter zwei Teenager, die auf ihrem Weg nach Indien in Nepal festgenommen worden waren, wurden am 8. Januar zu einer Haftstrafe von drei Jahren verurteilt. mehr lesen

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