International Campaign for Tibet
 

Schlagzeilen 2002

Rede: Sofortige Aufhebung der Todesstrafe für zwei Tibeter (20. Dezember 2002)
Es war ein hoffnungsvoller Anfang: Im September besuchte eine offizielle Delegation des Dalai Lama die chinesische Führung. Im Oktober wurde die Nonne Ngawang Sangdrol nach jahrzehntelanger Haft aus dem Gefängnis entlassen - nach massiven internationalen Protesten, auch unseres Europäischen Parlaments. Eine beachtliche Anzahl von uns Parlamentariern hatte sie für den Sacharow-Preis nominiert. mehr lesen

Kommentare eines chinesischen Schriftstellers zu Tenzin Delek Rinpoches Prozess ( 6. Dezember 2002)
Folgendes schrieb Wang Lixiong, einer der wichtigsten Tibet-Forscher in China. Am 5. Dezember wurde der Text von einem Freund unter www.hjclub.com/textbody/113131.asp ins Internet gestellt, doch offensichtlich wurde er viel früher verfaßt. Hier folgt die vom DIIR gemachte Übersetzung aus dem Chinesischen. mehr lesen

In Drapchi, Tibets berüchtigtstem Gefängnis, gaukelt die Staatsmacht Besuchern eine heile Welt vor (25. November 2002)
Lhasa - Vom zweiten Stock dröhnen beschwingte Klänge durch das Schulungsgebäude vor dem großen Platz mit dem chinesischen Fahnenmast. Eine Band übt einen Flamenco mit Schlagzeug und Elektrogitarren ein. Die zehn Musiker springen erschrocken auf, stehen stramm, als eine Gruppe Journalisten geführt von Wachbeamten den Raum betreten. Ein drahtig wirkender Mann herrscht sie an: "Weitermachen!" mehr lesen

Ein Rotstich, der verblasst (15. November 2002)
Beijing - Historischer Moment für das größte Volk der Erde - Chinas KP nimmt Abschied vom Kommunismus. Im Gänsemarsch betraten sie die große Bühne – warum es noch dauern kann, bis der neue Generalsekretär und seine Mitstreiter Konturen zeigen. mehr lesen

Drapchi-Gefängnis in Lhasa - Das unmenschliche Regiment von Kommandant Lu ( 8. Oktober 2002)
Beijing - Das Drapchi-Gefängnis in Lhasa gilt als hä rtester Knast in der autonomen chinesischen Republik Tibet. Hier führt Kommandant Lu Bo das Regiment über 900 Inhaftierte. In seinem Reich hinter Gittern ist er ein nahezu unumschränkter Herrscher, der dreijährige Haftstrafen nach Gutdünken um 16 Jahre verlängern kann. mehr lesen

Erklärung des Sonderabgesandten Lodi Gyaltsen Gyari, Leiter der Delegation nach China und Tibet (28. September 2002)
Von unserem Besuch in Beijing, Chengdu, Shanghai, der tibetischen Hauptstadt Lhasa, und Gebieten in Nyingtri und Shigatse kehrten wir am 27. September 2002 nach Dharamsala, Indien, zurück. mehr lesen

Auszeichnung von Heinrich Harrer und Petra Kelly für ihren Einsatz zu Gunsten Tibets (27. September 2002)
International Campaign for Tibet (ICT) wird am 15. Oktober in Graz den Light of Truth Award 2002 („Licht der Wahrheit“) an Heinrich Harrer und posthum an Petra Kelly verleihen, um sie für ihr Engagement auszuzeichnen, mit dem sie das Schicksal Tibets und der Tibeter an die Öffentlichkeit gebracht haben. mehr lesen

Trauer und Bitterkeit über Pekings Herrschaft in Tibet (19. September 2002)
Lhasa, Tibet - Fünfzig Jahre kommunistischer Herrschaft über Tibet, fünfzig Jahre Kampagnen, Umerziehungsmaßnahmen, Terror und Einschüchterung haben das Ziel nicht erreicht, den Tibetern die Religiosität auszutreiben, die Mönche zu Museumswärtern zu degradieren und das Ansehen des im indischen Exil lebenden Dalai Lama zu untergraben. mehr lesen

Delegation des Dalai Lama will in China Dialog aufnehmen (10. September 2002)
Beijing - Zwei hohe Abgesandte des Dalai Lama sind überraschend in Peking eingetroffen, um den Dialog mit chinesischen Stellen möglicherweise wieder aufzunehmen. mehr lesen

Tibetische Delegation besucht China (10. September 2002)
Beijing - Es sind die ersten formellen Gespräche zwischen Gesandten des Dalai Lamas und der chinesischen Regierung seit neun Jahren. China wertet den Besuch als "inoffiziell". mehr lesen

ICT und das Europäische Parlament ( 5. September 2002)
Eines der Hauptanliegen von ICT Europe stellt die Mobilisierung der Unterstützung des Europäischen Parlaments für Tibet dar. Das Europäische Parlament setzt sich traditionell stark für Menschenrechte ein und bringt regelmässig seine Bedenken über die Notlage Tibets zum Ausdruck. ICT bemüht sich um Kommunikation zwischen den Parlamenten, sowohl innerhalb Europas und als auch zwischen dem US Kongress und den europäischen Parlamenten. Ein weiterer Aspekt der Arbeit von ICT im Europäischen Parlament ist die Verbreitung und Beschaffung von Informationen über die aktuelle Lage in Tibet für die Mitglieder des Parlaments. Zu diesem Zweck veranstaltet ICT regelmässige Schulungen über verschiedene Aspekte Tibets für die Intergroup for Tibet im Europäischen Parlament. mehr lesen

Die Intergroup for Tibet (29. August 2002)
Die „Intergroup for Tibet“ wurde 1989 im Europaparlament von Michel Hervé (französisches Mitglied des EP) mit folgenden drei Hauptzielen gegründet: Die Ermöglichung einer informellen Diskussion zwischen Mitgliedern des Europäischen Parlaments, die an der Situation in Tibet interessiert sind, Informationsvergabe zu diesem Thema an deren Kollegen und an die breite Öffentlichkeit sowie die Förderung unterschiedlicher politischer Aktionen. mehr lesen

ICT und die EU: Ein Überblick (27. August 2002)
Im Zuge der zunehmenden Stärkung der geeinten Europäischen Union wurden in den vergangenen Jahren Anstrengungen unternommen, eine einheitliche EU-Politik gegenüber China zu formulieren. Diese Politik muss noch an Gestalt gewinnen und hat sich bisher in Bezug auf die andauernden, ernsten Menschenrechtsverletzungen in China und Tibet als recht schwach erwiesen. Der Menschenrechtsdialog EU-China beispielsweise hat seit seiner Aufnahme keine greifbaren Verbesserungen erwirkt. mehr lesen

Der deutsche Außenminister fordert Autonomierechte für Tibet (21. März 2002)
Genf - Der deutsche Außenminister, Joschka Fischer, forderte gestern die chinesischen Behörden auf, die Unterdrückung zu beenden und Tibetern und Uighuren Autonomierechte zu gewähren, wie das Tibet Bureau Genf berichtet. mehr lesen

Botschaft S. H. Dalai Lama zum 10. März 2002 anlässlich des 43. Jahrestages des Tibetischen Volksaufstandes (10. März 2002)
Ich habe jedoch immer die Gegenwart und die Zukunft für wichtiger erachtet als die Vergangenheit. mehr lesen

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