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Tibet-News Juli 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen zur Juli-Ausgabe der Tibet-News.

Schwerer Rückschlag für die chinesische Zivilgesellschaft: vor wenigen Tagen wurde die "Initiative Offene Verfassung" ("Gongmeng") geschlossen. "Gongmeng" hatte unlängst mit einer Studie über die Ursachen der Proteste in Tibet für Aufsehen gesorgt.

In dieser Ausgabe: China schließt "Gongmeng" +++ Unruhen in Xinjiang +++ Neues über Dondhup Wangchen +++ Neuer ICT-Flüchtlingsbericht +++ ICT beim Besuch des Dalai Lama in Frankfurt

Eine interessante Lektüre wünscht Ihnen

Kai Müller, Geschäftsführer

China lässt kritisches Institut schließen

Am 17. Juli schlossen die chinesischen Behörden das Pekinger Büro von „Gongmeng“ („Initiative Offene Verfassung“). Ein schwerer Rückschlag für die chinesische Zivilgesellschaft. Denn für „Gongmeng“ arbeiteten nicht nur zahlreiche prominente Menschenrechtsanwälte. Es war vor allem eine Studie der Forschungsabteilung von „Gongmeng“, die erstmalig innerhalb Chinas die Ursachen der Unruhen in Tibet vom vergangenen Frühjahr benannte und der offiziellen  Version der chinesischen Regierung widesprach. ››mehr

Unruhen in Xinjiang
Die blutigen Bilder aus Urumqi haben es erneut bestätigt: Die chinesische Politik gegenüber den sogenannten nationalen Minderheiten ist gescheitert. Trotz massiver chinesischer Propaganda wurde deutlich: es ist die systematische Missachtung der Rechte von Uighuren und Tibetern, die der von Peking so gerne beschworenen Harmonie in den beiden Regionen im Wege steht. ››mehr

Neues über Dondhup Wangchen
Offenbar gibt es neue Entwicklungen im Fall des inhaftierten tibetischen Filmemachers Dhondup Wangchen: Berichten zufolge soll in Kürze das Gerichtsverfahren gegen den im letzten Jahr inhaftierten Tibeter eröffnet werden. Inzwischen ist dem chinesischen Rechtsanwalt Li Dunyong die Verteidigung Wangchens von den Behörden verweigert worden. Wangchens Gesundheitszustand gilt als schlecht. ››mehr

Neuer ICT-Flüchtlingsbericht
Jahr um Jahr flohen zuletzt zwischen 2.500 und 3.000 Tibeter auf dem gefahrvollen Weg über schwer passierbare Hochgebirgspässe aus ihrer Heimat, stets bedroht von chinesischen Grenzpatrouillen. Der neue ICT-Flüchtlingsbericht "Gefährliche Flucht" dokumentiert aktuelle Entwicklungen. ››mehr

ICT beim Besuch des Dalai Lama in Frankfurt
In wenigen Tagen ist es soweit: der Dalai Lama besucht Deutschland. Vom 30. Juli bis zum 2. August finden aus diesem Anlass in Frankfurt zahlreiche Veranstaltungen statt, auch die International Campaign for Tibet wird mit einem Stand vertreten sein. ››mehr

 

 

+++ Interview im "manager magazin": Der Dalai Lama über Wirtschaft und Geld +++

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